An B304 zwischen Surberg und Traunstein

Geplantes Asylheim: Zu viele Fragen bleiben offen

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Auf der Grünfläche rechts neben der B304 (von Traunstein kommend in Fahrtrichtung Teisendorf) soll das Flüchtlingsheim gebaut werden. 

Surberg - Bisher haben nur zwei Asylbewerber in Surberg Zuflucht gefunden: Doch vor dem Bau einer neuen Unterkunft an der B304 müssen noch einige Fragen geklärt werden.

Eigentlich sollte der Surberger Gemeinderat am Dienstag über den Neubau der Unterkünfte entscheiden - doch daraus wurde nichts: "Uns fehlen noch einige Unterlagen, die der Antragsteller jetzt noch nachreichen muss", so Geschäftsleiter Werner Schwab im Gespräch mit chiemgau24.de. Davor könne es keine Zustimmung der Gemeinde geben.

Drei Zeilen mit jeweils vier Reihenhäusern will ein privater Bauherr errichten lassen. Auch in der Gemeinde wisse man wegen der fehlenden Unterlagen noch nicht, wie viele Asylbewerber dort überhaupt Platz finden sollten. Fest steht allerdings der Baugrund: Er liegt gegenüber der wenigen Häuser bei Hinterleiten direkt an der B304. Schon jetzt gibt es dort einen Feldweg, der später zur Zufahrtsstraße für die Häuser ausgebaut werden soll. 

Sind angesichts aufgelöster Flüchtlingsheime Neubauten überhaupt notwendig? "Inwieweit die Unterkünfte schließlich belegt werden wird später eine Entscheidung der Regierung von Oberbayern und des Landratsamtes", so Schwab. Eine Entscheidung über den Bau wird der Surberger Gemeinderat dann in der nächsten oder übernächsten Sitzung fällen.

xe

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