Pläne mit bedeutender Größe

Durchgefallen: Surberg lehnt Asylheim an der B304 ab

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Auf der Grünfläche rechts neben der B304 (von Traunstein kommend in Fahrtrichtung Teisendorf) hätte das Flüchtlingsheim gebaut werden sollen.

Surberg - Ein Grund war bereits gefunden: Bis zu 60 Asylbewerber wollte ein privater Bauherr an der B304 unterbringen. Warum der Gemeinderat die Pläne nun kippte:

Es hätten Reihenhäuser für insgesamt 60 Flüchtlinge werden sollen, die ein privater Bauherr errichten wollte, mit erstem Stock und Dachgeschoß. Der Grund liegt an der B304 zwischen Surberg und Traunstein, gegenüber von Hinterleiten. Schon jetzt gibt es dort einen Feldweg, der als Zufahrtsstraße hätte dienen sollen.

Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung sprach man sich aber einstimmig gegen die Pläne aus, berichtet das Traunsteiner Tagblatt. Weil die Flüchtlingsheime im Außenbereich der Gemeinde errichtet worden wären, gab es einige baurechtliche Hürden

Maximal drei Jahre hätten die Reihenhäuser deshalb stehen dürfen und "mobil" müssten sie sein - was sie nach Ansicht der Obersten Baubehörde im Staatsministerium aber nicht sind, wie das Traunsteiner Tagblatt weiter schreibt. Deshalb auch die Ablehnung der Surberger Gemeinderäte. 

Bereits im Juni, als sich der Gemeinderat zum ersten Mal mit den Plänen befasste, blieben noch viele Unklarheiten. Nun ist das Projekt wohl vom Tisch. Mit Kienberg und Staudach-Egerndach gehört Surberg momentan zu jenen Gemeinden im Landkreis Traunstein, die keine Asylbewerber untergebracht haben. 

xe

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