Nach Wiederwahl als Vorsitzender der CSA

Dr. Heigenhauser findet kritische Worte

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Traunreut - Der bisherige Vorsitzende der CSA Dr. Heigenhauser wurde auf der Kreishauptversammlung wieder gewählt. Bei dieser machte er auch kritische Anmerkungen zur Flüchtlingsproblematik.

Auf der Kreishauptversammlung der CSA in Traunreut, der Arbeitnehmervertretung der CSU, wurde der bisherige Vorsitzende, Dr. Franz-Xaver Heigenhauser, in seinem Amt bestätigt. Neben den Aktivitäten auf Kreisebene ging er in seinem Rechenschaftsbericht insbesondere auf die Auswirkungen des Flüchtlingszustroms auf die sozialen Sicherungssysteme ein. Seiner Meinung nach ist das "Sommermärchen der Willkommenskultur" von den "Herbststürmen der Realität" verblasen worden.

Dr. Heigenhauser wörtlich: Der prognostizierte Facharbeiterzuzug zum Nutzen der Deutschen Volkswirtschaft ist ausgeblieben und war ebenfalls nur ein "Sommermärchen". Nach den bisherigen Erfahrungswerten sind ca. 10 bis 15% der Flüchtlinge geeignet zur Aufnahme eine sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, der Rest wird in die Sozialsysteme einwandern. Dies ist seiner Meinung nach sozialer Sprengstoff für die Zukunft.

Auch ist er verwundert darüber wo plötzlich anscheinend problemlos die vielen Milliarden für die Flüchtlinge herkommen, wo doch für die Uraltforderung der CSA, dem substantiellen Abbau der sogenannten Kalten Steuerprogression, kein Geld da ist. Neben seiner Tätigkeit auf Kreis- und Landesebene wird er sich zukünftig vermehrt seiner Tätigkeit im Vorstand der Arbeitnehmervertretung der europäischen Schwesterparteien widmen.

Toni Eckart

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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