Mitgliederversammlung in Traunreut

JU fordert raschen Baubeginn für Feuerwehrhaus

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Traunreut - Bei der Mitgliederversammlung der Jungen Union Traunreut gab es einiges zu besprechen. Sie drängt auf Unterbringung der Schützen im neuen Feuerwehrhaus:

Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung der Jungen Union Traunreut war das Thema Neubau der Feuerwehr Traunwalchen mit integriertem Schützenkeller. Dazu konnte JU-Ortsvorsitzende Hannah Schroll den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Traunwalchen Stefan Helmel sowie den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Traunwalchen Matthias Besuch begrüßen. Im gemeinsamen Gespräch mit den Mitgliedern der JU schilderten die Vertreter der Feuerwehr die prekäre räumliche Situation im bestehenden Feuerwehrgerätehaus in Traunwalchen.

Mit Blick auf den Neubau lobten die Vertreter der Feuerwehr jedoch ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Traunreut in den Baubesprechungen zur Feinplanung. Auch die Kosten habe man im Blick, denn man wolle keinen Prachtbau sondern ein zweckmäßiges und funktionales Gerätehaus errichten. Hannah Schroll - selbst aktives Mitglied der Feuerwehr Traunwalchen – betonte die Stärke der Feuerwehr Traunwalchen; man habe eine aktive Mannschaft mit vielen Köpfen und eine aktive und gut aufgestellte Jugendgruppe vorzuweisen.

In der anschließenden Diskussion machten viele JU- Mitglieder deutlich, wie wichtig es sei die Schützen mit im Feuerwehrhaus unterzubringen. JU-Vize Stefan Gsinn drückte hierbei sein Unverständnis über die Haltung des Ersten Bürgermeisters Klaus Ritter aus, der aus Gründen der Gleichbehandlung aller Vereine eine Unterbringung der Traunwalchener Schützen im FFW- Neubau ablehnt. Seiner Ansicht nach müsse einem Verein, der so schlecht untergebracht ist das beinah sein Fortbestand gefährdet sei, durch die Stadt geholfen werden. "Ich hoffe, der Beschluss des Stadtrats wird umgesetzt und den Schützen werden keine Steine in den Weg gelegt." Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Dangschat versprach, dass man als CSU im Stadtrat genau hinsehen werde; die Stadtverwaltung sei dazu angehalten die Schützen dergestalt zu unterstützen, dass sie den Einzug ins Feuerwehrhaus auch finanziell stemmen können. Hier dürften keine strengeren Maßstäbe angelegt werden, als bei in der Vergangenheit geleisteten Hilfen durch Darlehen für andere Vereine.

Für Dangschat handelt es sich bei dem Vorhaben auch um ein wichtiges Gemeinschaftsprojekt insbesondere für Traunwalchen aber durchaus auch für die ganze Stadt. Seiner Aussage nach bestehen gute Chancen, dass sich die Traunreuter Schützen in den Neubau einmieten. Hier habe es schon erste, laut Vertretern der Traunreuter Schützen sehr positive, Gespräche gegeben. Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete Hannah Schroll von den Vorhaben des JU- Ortsverbandes: So soll der Preis "Made in Traunreut" im zweiten Quartal dieses Jahres vergeben werden, eine Klausurtagung zur Stadtpolitik ist geplant und die Jubiläumsveranstaltung des JU- Bezirksverbandes Oberbayern wird im Landkreis Traunstein veranstaltet. Hierzu bat Kreisvorsitzender Konrad Bauer um Unterstützung der Traunreuter Mitglieder.

In seinem Grußwort lobte Hans-Peter Dangschat als CSU Ortsvorsitzender ausdrücklich die Arbeit der JU-Traunreut und ihres Vorstandes. Er spüre selbst, dass es immer schwerer würde junge Menschen für Kommunalpolitik zu begeistern, aber in der heutigen Zeit sei es umso wichtiger dabei nicht nachzulassen. Die Versuche in der Stadt eine AFD zu gründen, seien Warnung und Auftrag zugleich. "Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen von Angst und Ärger geleitet dazu übergehen eine Partei außerhalb des demokratischen Spektrums zu wählen", so Hans-Peter Dangschat. Hannah Schroll kündigte an, dass sich die JU- Traunreut an einer Postkartenaktion des Landesverbandes beteiligen werde. Die Karte zeige plakativ die Notwendigkeit einer Obergrenze zur Aufnahme von Flüchtlingen, ohne dabei aufzuhetzen.

Pressemitteilung Junge Union Traunreut

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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