Die Ahorne sind eigentlich völlig gesund

Anwohner wollen Bäume fällen lassen

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Im Zuge der Wohngebietsausweisung Nettunoallee in Traunreut vor rund 30 Jahren, wurden als straßenbegleitendes Grün auch Bäume gepflanzt. Anlieger der östlichen Nettunoallee möchten jetzt fünf Ahornbäume (rechts) los werden, weil sie die fliegenden Samen stören. Über ihre Zukunft entscheidet der Bauausschuss in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch um 16 Uhr.

Traunreut - Vor 30 Jahren wurden sie gepflanzt, gesund stehen sie da, doch die Anwohner der Nettunoallee wollen die fünf Ahorne an ihrer Straße am liebsten wieder weg haben:

Anlieger im Wohngebiet der östlichen Nettunoallee in Traunreut möchten fünf Ahornbäume los werden, weil sie die „Nasen“, die fliegenden Samen, stören. Die Anwohner beklagen, dass sich die Keimlinge in der Wiese und in den Pflasterfugen festsetzen. Die Bäume, die vor 30 Jahren im Zuge der Wohngebietsausweisung als straßenbegleitendes Grün gepflanzt wurden, sind aber völlig gesund.

Ihre Zukunft entscheidet sich auf der Bauausschusssitzung am kommenden Mittwoch um 16 Uhr. Der Antrag einer Anliegerin steht ganz vorne auf der Tagesordnung und soll beschließend behandelt werden. Nach Angaben des Bauausschussmitglieds Sepp Winkler (Bürgerliste) wurde die Angelegenheit mit den Anliegern und Vertretern der Stadtverwaltung und des Bauausschusses in Augenschein genommen und besprochen.

Die Ahornbäume zu entfernen würde einen Wertverlust von insgesamt 30.000 Euro bedeuten. Laut einer Berechnungsformel geht man pro Baum von einem Geldaufwand von 6000 Euro aus. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus dem Wert des bestehenden Baumes, der mit 4000 Euro gerechnet wird und der Neupflanzung mit 2000 Euro.

Weitere Themen im Bauausschuss

Vorberatend behandelt werden neue Planungsüberlegungen der Änderung des Bebauungsplanes „Hoferstraße“ im Bereich der Gottfried-Michael-Straße in Traunreut und die Behandlungen zur 12. Änderungen des Flächennutzungsplanes der Stadt Traunreut. Außerdem liegt ein Antrag der Freien Wähler-Stadtratsfraktion vor, für ein geplantes „Haus für Kinder“ am Standort Nordwest Weisbrunn-Waldfeld in Traunreut eine Vorentwurfsplanung anfertigen zu lassen. Stellung beziehen muss der Bauausschuss auch zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) der Stadt Trostberg.

ga

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