5000 Euro Schaden in Traunreut

Dachstuhl gerät bei Versuch Wespennest abzufackeln in Brand

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Traunreut - Riesiges Glück hatte die Bewohner eines Hauses am Schneckenberg am Samstag Nachmittag gegen 16.30 Uhr als sie ein Wespennest beseitigen wollten. Denn bei Abfackel-Versuchen mit einem Bunsenbrenner geriet der Dachstuhl in Brand.

UPDATE, Sonntag, 14.15 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Zu einem Brandfall kam es am Samstag gegen 16.20 Uhr in Traunreut, Am Schneckenberg. Ein 55-jähriger Bewohner ging mit einem Bunsenbrenner vor, um eine Wespennest zu beseitigen. Dabei brach dann allerdings ein Schwelbrand hinter der Holzverkleidung unter dem Dachstuhl aus. 

Noch während die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Traunreut anrückten, bekämpfte der Bewohner zusammen mit einem Nachbarn den Brandherd mit einem Gartenschlauch. Die Feuerwehr stellte abschließend sicher, dass kein weiterer Brandausbruch mehr möglich war. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Pressemeldung Polizeiinspektion Trostberg

Erstmeldung, Samstag 18.50 Uhr:

Wie es von vor Ort heißt, versuchten Bewohner mit einem Bunsenbrenner ein Wespennest am Dachstuhl des Hauses zu beseitigen. Hierbei sei dann eine so große Hitze entstanden, dass sich der Dachstuhl entzündete. Um schlimmeres zu verhindern setzten Sie einen Notruf ab. Die alarmierte Feuerwehr aus Traunreut rückte mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus. Dort angekommen konnte Sie das Feuer, dass wiederum vom Bewohner mit einem Gartenschlauch in Zaum gehalten wurde, schnell ablöschen. 

Bilder vom Brand in Traunreut

Die Feuerwehr musste anschließend noch die Holzverschalung am Haus öffnen um etwaige Glutnester noch ablöschen zu können. Der Rettungsdienst war mit dem RTW aus Traunreut sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst Nord vor Ort. 3 Personen wurden kurz vom Rettungsdienst untersucht. Niemand musste aber behandelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wäre hier an der Einsatzstelle ein größerer Brand ausgebrochen, hätte die Feuerwehr erhebliche Probleme bekommen, da das Haus in zweiter Reihe zur Straße gebaut wurde und ein herankommen selbst mit der Drehleiter nur sehr schwer möglich gewesen wäre.

FDL/BeMi

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