Für die Hochberger Feuerwehr

Neues Gerätehaus gestaltet sich schwierig

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Traunstein - Das alte Gerätehaus der Hochberger Feuerwehr muss dringend erneuert werden. Doch die Suche für eine geeignete Fläche gestaltet sich schwieriger als gedacht:

Schon seit geraumer Zeit wird über ein neues Gerätehaus für die Feuerwehr Hochberg diskutiert. Das alte Gebäude entspricht nicht mehr den heutigen Standards: es gibt kein fließendes Wasser, keine sanitären Einrichtungen und auch keine geregelte Heizung und Absauganlage. Zudem scheitert die dringend notwendige Fahrzeugbeschaffung an den Platzverhältnissen des alten Gerätehauses. Ein neues Gebäude muss her: Doch das auserkorene Grundstück in Hochberg ist schlichtweg zu klein. Weitere 400 Quadratmeter wären notwendig, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

Der Grundstücks-Eigentümer der umliegenden Flächen ist allerdings nicht bereit, diese zu verkaufen. Er könne sich höchstens vorstellen, zirka ein Meter Grundstücksfläche rund um das Gebäude abzugeben. Das würde zwar ausreichen, um die Fahrzeughalle auszubauen, aber dringend benötigten Einrichtungen wie die Sanitäranlagen, die Absauganlage und die Heizung wären nicht mehr drin. Zum einen wäre eine solche "Minimal-Lösung" auch nicht förderfähig und zum anderen erklärte der Kreisbrandrat schon, dass er seine Zustimmung zum Kauf des neuen Fahrzeugs verweigern werde, sollte diese Variante angenommen werden. Dadurch würde auch bei der Fahrzeugbeschaffung die Förderung in Höhe von rund 30.000 Euro wegfallen.

Einstimmig entschied sich der Stadtrat dafür, weitere Gespräche mit den zuständigen Fachstellen zu führen, um eine Lösung zu finden. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, mit weiteren Nachbarn Gespräche zu führen, bezüglich der Möglichkeit des Baus eines Unterstandplatzes für ein neu anzuschaffendes Fahrzeug. Und es sollen weitere Möglichkeiten im Bestand überprüft werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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