50.000 Euro Sachschaden bei Wohnhausbrand in Traunstein

Überlastung der Stromversorgung als Ursache?

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Es raucht aus einem Zimmer. 

Traunstein - Am frühen Dienstagabend kam es zu einem Brand in einem Wohnhaus mitten in Traunstein. Jetzt sind die Brandermittler der Kripo vor Ort.

UPDATE, 10.50 Uhr:

Am Dienstagabend, 26. Januar, verursachte ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus einen Sachschaden von knapp 50.000 Euro. Das Feuer dürfte wohl aufgrund einer überlasteten Stromversorgung ausgebrochen sein.

Über die Integrierte Leitstelle wurde gegen 17.25 Uhr der Brand eines Wohnhauses mitgeteilt, in dem sich noch Personen befinden sollen. Beim Eintreffen der Streife hatten die Bewohner des Mehrfamilienhauses das Gebäude bereits verlassen, der Mieter des betroffenen Appartements musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ärztlich behandelt werden. Die örtlichen Feuerwehren hatten den Zimmerbrand im 1. Stockwerk des Gebäudes innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle. Der durch das Feuer entstanden Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Traunstein übernahmen die Ermittlungen zur Brandursache. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse dürfte das Feuer durch eine Überlastung der Stromversorgung ausgebrochen sein. In dem betroffenen Zimmer waren mehrere elektrische Geräte an eine Steckdose angeschlossen, was letztendlich zu einer Überhitzung und dem Feuer führte. Eine Brandstiftung kann derzeit ausgeschlossen werden.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

UPDATE, Mittwoch 9.35 Uhr:

Nachdem ein Großaufgebot der Feuerwehr Traunstein am Dienstagabend den Wohnhausbrand mitten in Traunstein vollständig gelöscht hatte, haben am Mittwochmorgen die Brandermittler der Kripo Traunstein ihre Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei Traunstein auf Nachfrage von chiemgau24. "Am Dienstagabend waren nur die Beamten des Kriminaldauerdienstes an der Brandstelle. Jetzt versuchen die Brandermittler, so gut es noch geht, mögliche Ursachen für den Brand zu finden."

UPDATE 20.40 Uhr: Keine absichtliche Brandstiftung

Der Pressebericht eines Nachrichtenportals, laut dem möglicherweise nach einer Brandstiftung ein Verdächtiger fluchtartig den Ort des Geschehens am Kniebos verlassen hat, ist nicht korrekt.

Auf Anfrage von chiemgau24.de teilte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums mit, dass lediglich ein Bewohner nach Ausbruch des Feuers aus dem Haus gelaufen sei, sich dann aber bei den Einsatzkräften gemeldet habe. 

Auch ist nicht von einer absichtlichen Brandstiftung, sondern vielmehr von Fahrlässigkeit auszugehen. Zwar ermittelt die Kripo noch, doch es sehe danach aus, als habe eine Lampe versehentlich einen Vorhang entzündet, wodurch es dann zum Brand kam

Die Fenster gingen bei dem Brand zu Bruch, so dass Flammen aus der Wohnung schlugen. Verletzt wurde niemand. 

Feuerwehreinsatz in Traunstein: Löscharbeiten am Kniebos

Der Brandort nach dem Löscheinsatz:

Der Brandort nach dem Feuerwehreinsatz

Erstmeldung:

Am frühen Dienstagabend brannte es im ersten Stock eines Hinterbaus eines Lokals am Kniebos. Der Stadtplatz und die Schützenstraße waren aufgrund des Feuerwehr- und Rettungseinsatzes gesperrt.  

Mehrere Krankenwagen waren vor Ort. Auf Nachfrage von chiemgau24.de hieß es von der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums, dass sich drei Personen unverletzt aus dem Haus begeben konnten. Niemand wurde verletzt. Insgesamt sei der Brand "nicht so gravierend" gewesen, so die Polizei. 

Die Polizei mit der Traunsteiner Kripo und mehrere Feuerwehrfahrzeuge fuhren zum Brandort. Im Einsatz waren die Feuerwehren Traunstein, Haslach, Wolkersdorf, Surberg, Kammer, Nußdorf, Erlstätt und Traunreut. Das BRK war mit insgesamt 22 Einsatzkräften vor Ort.

Der Alarm ging gegen 17.40 Uhr raus. Zur Brandursache ist noch nichts bekannt.

Handyfotos: Bilder vom Feuerwehreinsatz in Traunstein am Kniebos

mg

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