Stadträtin sieht keine andere Lösung

"Eine Sauerei": Sollten die Container wieder weg?

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Der Containerstandort am Karl-Theodor-Platz.

Traunstein - Eigentlich praktisch: An den Containerinseln bekommt man den meisten Müll auf die Schnelle weg, den Weg zum Wertstoffhof kann man sich sparen. Eine Stadträtin würde die Container aber am liebsten abschaffen.

"Wenn es bei den Leuten, die diese Sauerei anstellen daheim auch so ausschaut, dann pfiad' di God", regte sich Dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner in der jüngsten Stadtratssitzung auf. Es gefalle ihr gar nicht, dass vor allem auch um die Container am Karl-Theodor-Platz viel Müll abgeladen werde: "Das ist eine Schande, wie es dort an den Samstagen oft aussieht."

Die Drohung mit Geldbußen bewirkt wohl nichts.

Eigentlich sind die "Containerinseln" in der Stadt nur für Privatpersonen gedacht. Wiesholler-Niederlöhner vermutet, dass auch Firmen ihren Müll dort abladen und die Container deshalb so schnell überfüllt, und die Standorte so verdreckt sind. Die Dritte Bürgermeisterin überlegt nun den nächsten Schritt: Ein Antrag, der die Container "verschwinden lassen würde".

Fünf solcher Entsorgungsmöglichkeiten in der Stadt

Ob ihr Vorstoß dann nur für die "Containerinsel" am Karl-Theodor-Platz betrifft wird sich zeigen: Auch auf der Wartberghöhe (Kardinal-Faulhaber-Straße), vor dem Schwimmbad, in Wolkersdorf und beim Kammerer Sportplatz hat die Stadt ähnliche Entsorgungsmöglichkeiten. Papier, Glas, Stoffe und Blech wird man dort auf die Schnelle los.

Wie die Stadt auf Anfrage von chiemgau24.de mitteilt, fahren aber eigentlich schon jetzt die Mitarbeiter des Wertstoffhofes zwei Mal wöchentlich die Containerplätze ab, räumen auf oder melden die Leerung der Container.

xe

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