Kommunalwahl 2014: Landratskandidaten

Landratskandidat Heinz Wallner stellt sich vor

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Heinz Wallner (Bayernpartei).

Traunstein - Der 50-jährige Heinz Wallner ist erst im Jahr 2012 von der CSU zur Bayernpartei gewechselt. Jetzt bewirbt er sich für den Posten des Landrats in Traunstein:

Heinz Wallner ist 50 Jahre alt und stammt aus Chieming. Nach 22 Jahren verlies er 2012 die CSU und wechselte zur Bayernpartei, bei der er auch gleich zum Direktkandidaten gewählt wurde. Wallner ist verheiratet, Vater dreier Kinder und leitet einen kleinen Familienbetrieb.

Fünf Schwerpunkte seiner Politik

Wallner macht sich dafür stark, dass die Kreiskliniken im Landkreis auch weiterhin in kommunaler Hand bleiben. "Wir haben ein ausgezeichnetes Personal, einen hohen medizinischen Standard und eine gute Ausstattung in den Häusern. Diese Punkte müssen wir aber jetzt noch weiterentwickeln." Außerdem müsse man bei ausbleibender Rentabilität des ein oder anderen Standorts auch über eine Schließung oder eine andere Nutzung nachdenken, so Wallner.

In Punkto Tourismus setzt sich der Kandidat der Bayernpartei für eine Fusion der Tourismusverbände aus Traunstein und Rosenheim ein. "Wir in Traunstein haben unsere Hausaufgaben gemacht. Jetzt ist Rosenheim am Zug." Er wolle das Thema "Fusion" nochmals intensiv aufnehmen. "Sollte es dann nicht gelingen, setze ich mich für die Gründung eines privaten Tourismusverbandes ein. Die ersten Interessens-Gruppen stehen schon in den Startlöchern."

Der Denkmalschutz steht ebenfalls auf Wallners Agenda. "Für unsere Region, die sehr stark kulturell und geschichtlich geprägt ist, ist das ein wichtiger Bestandteil." Eine Voraussetzung dafür sei eine gute Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Eigentümern der denkmalgeschützten Objekte. "Dazu müssen wir aber die oberste Denkmalbehörde personell besser ausstatten und Kompetenzen müssen auf den Landkreis übertragen werden."

Zum Thema Flüchtlingspolitik vertritt Wallner einen klaren Standpunkt: "Wir sind verpflichtet, Flüchtlingen und Heimatvertriebenen aus der Welt Zuflucht zu geben und sie menschenwürdig unterzubringen und zu behandeln." Für diejenigen, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren können, müsse man eine menschenwürdige Integrationsmöglichkeit anbieten.

Auch für die Wirtschaft des Landkreises hat der Kandidat der Bayernpartei genaue Vorstellungen: "Wir müssen Arbeitskräfte im Landkreis binden, in allen Beschäftigungsschichten." Dazu sei es notwendig, die Infrastruktur und das Kommunikationsnetz im Landkreis auszubauen. Darüber hinaus müsse man bei der Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen auch die Nahversorgung und die Verkehrsanbindung stärker berücksichtigen.

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