Mühldorfer muss lange ins Gefängnis

"Erpressung" von Jobcenter-Betrüger war erlogen

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Traunstein/Mühldorf - Erst betrog ein Ex-Sachbearbeiter das Jobcenter Mühldorf um satte 100.000 Euro, dann erfand er auch noch eine Erpressung. Jetzt stand der Mann deswegen erneut vor Gericht:

Wie der Mühldorfer Anzeiger in seiner Dienstagsausgabe berichtet, hatte der 44-Jährige zwischen Mai 2012 und Juni 2013 insgesamt knapp über 100.000 Euro auf sein eigenes Konto transferiert. Dazu hatte er im Computersystem der Agentur Kontodaten von Leistungsempfängern gegen seine eigene ausgetauscht. In erster Instanz war er zu 16 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Doch anstatt damals vor dem Amtsgericht in Mühldorf die Wahrheit zu sagen, stellte er sich dort als Opfer einer vermeintlichen Erpressung dar und gab an, mit einem Messer attackiert worden zu sein. Seine Freundin sei von einem Unbekannten angegriffen worden und ihr sei ein Kieferbruch zugefügt worden. Die Kripo ermittelte umfangreich – und fand heraus: Alles gelogen!

In der zweiten Verhandlung vor dem Landgericht Traunstein forderte der Staatsanwalt nun drei Jahre und vier Monate Gefängnis, die Verteidigung forderte die Wiedereinsetzung der Erststrafe. Richterin Heike Will schloss sich sich letztlich der Staatsanwaltschaft an und schickte den Mann für drei Jahre und vier Monate hinter Gitter!

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © dpa

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