Biber musste von Polizei erlöst werden

Tierquälerei: Peta setzt Belohnung aus

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Traunstein - Vor zwei Wochen wurde am Staudacher Weg ein Biber gefunden - in einer illegalen Schlagfalle. Die Polizei musste das Tier erlösen. Die Tierrechtsorganisation Peta will den Schuldigen unbedingt finden und setzt eine Belohnung aus:

Am Mittwoch, den 16. September , gegen 14.30 Uhr, wurde der Traunsteiner Polizei mitgeteilt, dass ungefähr drei Meter neben dem Radweg der Kreisstraße TS5 (sog. Staudacher Straße) an dem Bachlauf ein Biber in einer Falle hängen würde.

Tatsächlich stellten die Beamten ein Biberweibchen in einer illegalen 20-cm-Schlagfalle fest. Die Falle war an einer Kette befestigt. Die Falle hatte dem Biber den linken Vorderlauf durchgebrochen. Den Spuren nach war der Biber schon einige Zeit leidend. Denn der Bereich um die Falle war entsprechend aufgewühlt. Der Bachlauf ist nahe dem Fundort gering aufgestaut.

Der Polizei blieb nichts anderes übrig, als das schwer verletzte Tier mit einem Gnadenschuss von den Schmerzen zu befreien. Nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde wird das Tier über das Landratsamt ordnungsgemäß entsorgt.

Die Tierrechtsorganisation Peta wendet sich nun mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit. Es geht um einen Biber, der in Traunstein durch eine illegale Falle schwer verletzt worden ist. Peta erhöht erhöht die Belohnung für Hinweise auf 2.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung Polizei Traunstein/Bayernwelle SüdOst

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