Zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung

Rotes Kreuz: Für den Katastrophenfall gerüstet

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Die Katastrophenschutz-Einheiten des BRK stehen den Bürgern bei schweren Unglücksfällen oder bei Naturereignissen zur Seite.

Traunstein - Das BRK betreibt hohen Aufwand, um auf Großschadensereignisse und Naturkatastrophen vorbereitet zu sein. Was genau alles unter den Aufgabenbereich der Rotkreuzler fällt:

Das Rote Kreuz hilft Menschen, die in Not geraten sind. Damit dies auch bei schweren Unglücksfällen oder bei Naturereignissen wie einem Hochwasser zu jeder Zeit gewährleistet werden kann, ist es wichtig, Vorbereitungen zu treffen. Zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober verweist der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Rotes Kreuzes (BRK) auf die Bedeutung eines stets einsatzbereiten Katastrophenschutzes für die Landkreisbevölkerung.

Großeinsatz beim Hochwasser 2013

Wie wichtig es ist, dass im Katastrophenfall gut ausgerüstete Einsatzkräfte in ausreichender Zahl schnell aktiv werden können, hat man beispielsweise beim großen Hochwasser im Jahr 2013 gesehen. Gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen retteten die BRK-Helfer Menschen aus überschwemmten Häusern, errichteten Notunterkünfte, versorgten Verletzte und Unterkühlte, bereiteten Mahlzeiten für Hilfskräfte zu und betreuten Personen, deren Zuhause unbewohnbar geworden war. Aber auch bei anderen großen Herausforderungen wird der Katastrophenschutz alarmiert. So halfen erst kürzlich zahlreiche BRK-Helfer bei der Errichtung und dem Betrieb der Flüchtlingsnotunterkunft in Freilassing. Das Aufstellen von Feldbetten, die medizinische Erstuntersuchung, die Versorgung von Erkrankten und die Essensausgabe zählten hier zu ihren Aufgaben.

Zehn SEG-Stützpunkte im Landkreis

Die Rotkreuz-Einheiten des Katastrophenschutzes werden "Schnelle Einsatzgruppen" (SEG) genannt. Zum Einsatz kommen sie, wenn der örtliche Rettungsdienst die Lage nicht mehr bewältigen kann oder das Landratsamt den Katastrophenfall ausruft. Mit ihren unterschiedlichen Spezialisierungen und Ausrüstungen sind die SEGs auf den gesamten Landkreis verteilt: Grassau, Fridolfing, Inzell, Reit im Winkl, Ruhpolding, Siegsdorf, Tittmoning, Traunreut, Traunstein und Trostberg. Zu ihren Fachbereichen gehören Behandlung, Transport, Betreuung, Verpflegung, Sicherheit und Technik, Information und Kommunikation sowie die Rettungshundearbeit. Regelmäßige Übungen stellen sicher, dass im Ernstfall schnell und koordiniert gehandelt werden kann.

Für den Katastrophenschutz stehen rund 2400 ehrenamtliche Rotkreuzler ständig in Bereitschaft. Rund 25 Einsatzfahrzeuge müssen unterhalten werden. Finanziert wird der Katastrophenschutz aus Beiträgen und Spenden des Traunsteiner Rotkreuz-Kreisverbandes sowie Zuschüssen von Landkreis, Bund und Freistaat Bayern.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Traunstein

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