Tag des Notrufs

So wichtig ist ein aussagekräftiger Notruf

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Die Notrufnummer 112 funktioniert europaweit im Fest- und Mobilfunknetz und ist kostenlos. Wichtig ist, dass der Anrufer der Rettungsleitstelle alle nötigen Informationen übermittelt.

Traunstein - Zum Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar 2016 weist das BRK darauf hin, wie wichtig es ist, die Nummer 112 und die "5Ws" zur richtigen Absetzung des Notrufs zu kennen.

Noch immer wissen viel zu wenige Menschen, welche Telefonnummer sie im Notfall wählen müssen. Um den Bekanntheitsgrad der europaweiten Notrufnummer 112 zu erhöhen, wurde der 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs erklärt. Der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), der den Rettungsdienst im Landkreis Traunstein nahezu komplett übernimmt, verweist zum fünften Jubiläum des Aktionstages auf die hohe Bedeutung eines aussagekräftigen Notrufs. „Wir bitten die Bürger im Notfall immer die 112 zu verwenden, um die Rettungsleitstelle zu informieren. Es gibt leider immer noch Personen, die sich die Vorgängernummer merken. Diese ist jedoch veraltet“, betont BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer. 

Beim Notruf muss es schnell gehen

Die 112 ist europaweit vorwahlfrei und kostenlos. Zudem wird die Notrufnummer im Funk- und Festnetz mit Vorrang behandelt und funktioniert auch, wenn das jeweilige Mobilfunknetz an einen Standort gerade nicht verfügbar ist. Wer die 112 wählt wird mit der örtlich zuständigen Leitstelle verbunden, die dann die erforderlichen Schritte (Rettungsdienst und/oder Feuerwehr) einleitet. 

Klar ist: Wenn Menschen in Not sind, muss es schnell gehen. "Die 112 muss gewählt werden, wenn eslebensgefährlich wird. Dazu gehören schwere Unfälle, Feuer, Vergiftungen, Schmerzen in der Brust, Störungen der Sprache, Lähmungserscheinungen, Störungen des Bewusstseins, Kreislaufkollaps, Atemnot, starker Blutverlust, starke Schmerzen und andere lebensbedrohliche Situationen“, erklärt der Stellvertretende Landesarzt Dr. med. Florian Meier. 

„5 Ws" als Gedankenstütze 

Beim Absetzen eines Notrufs ist es wichtig, der Rettungsleitstelle die nötigen Informationen kompakt zu übermitteln. Als Gedankenstütze helfen die „5 Ws“:Wo ist der Einsatzort?Was ist passiert? Wie viele Verletzte? Wer ruft an? Warten auf Rückfragen! Der letzte Punkt ist wichtig, weil die Mitarbeiter der Integrierten Leitstellen speziell geschult sind und im Falle eines Kreislaufstillstandeseine Reanimation durch Laienhelfer über das Notruftelefonanleiten können. Dies kann im Notfall Leben retten. „Das Absetzen eines Notrufs ist das erste Glied in der Rettungskette. Das zweite, ebenso wichtige, ist die Bereitschaft zur Ersten Hilfe“, unterstreicht Jakob Goëss, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK-Kreisverband Traunstein.

Presseinformation Bayerisches Rotes Kreuz

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