Noch nie gab's eine Geldstrafe

Zu lässiger Umgang mit Alkoholverbot am Maxplatz?

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Traunstein - Schilder weisen eindeutig daraufhin: "Maxplatz Alkoholverbot". Doch wird sich auch daran gehalten? Einige User des Meldeportals "Pinweis" waren eher anderer Meinung. *Mit Voting*

"Seit einiger Zeit sind die Bänke um den Platz wieder mit Bürgern besetzt, die dort Alkohol trinken", meldete einer unserer Leser kürzlich über unser Meldeportal "Pinweis". Tatsächlich sind dort zwei Schilder angebracht, die auf das Alkoholverbot hinweisen, das die Stadt bereits vor 23 Jahren erließ. Doch wie damit umgehen? Entweder das Verbot wieder rückgängig machen "oder der Konsum muss unterbunden werden. Ein Verbot ist eben ein Verbot", so unser User.

Stimmt das, immer mehr Verstöße gegen das Alkoholverbot am Maxplatz? "Vereinzelte Verstöße gibt es immer mal wieder, aber wir könnten nicht sagen, dass es mehr werden", so Traunsteins Pressesprecherin Carola Westermeier auf Nachfrage. Wird jemand beim Trinken erwischt, setzt es eine Verwarnung. Bei Wiederholung wird ein Bußgeld fällig.

Noch nie wurde jemand bestraft

"Vielleicht wären dafür ja auch unsere Politessen zuständig, die zwar Parksünder rund um den Maxplatz ahnden, sich aber anscheinend nicht trauen, die Alkohol Trinkenden direkt anzusprechen um diese vom Platz zu verweisen", meint der Leser darüber hinaus. Doch für die Kontrolle des Verbots sind nicht die Politessen zuständig, sondern die Polizei

Die Polizei nimmt die Personalien von "Alk-Sündern" auf und leitet sie an die Stadt weiter. "Tatsächlich war es aber noch nie so, dass jemand zwei Mal erwischt wurde und wir dann das Bußgeld verhängen mussten", so Westermeier. 

xe

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