Landrat lädt zu Wohnungsbaukonferenz

Walch: „Bezahlbarer Wohnraum wird im Landkreis immer knapper"

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Traunstein -  Die Menschen im Landkreis brauchen dringend bezahlbare Wohnungen. Daher lädt Landrat Siegfried Walch für den kommenden Montag zu einer Wohnungsbaukonferenz ins Landratsamt.

Am kommenden Montag, 25. Juli, lädt Landrat Siegfried Walch zu einer Wohnungsbaukonferenz um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts ein. Eingeladen sind alle kommunalpolitischen Verantwortungsträger sowie potenzielle Investoren, die zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum im Landkreis Traunstein schaffen könnten. Die Veranstaltung ist aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich, die sich für das Thema interessieren.

Der Freistaat Bayern hat im Rahmen des Wohnungspakets Bayern mehrere Förderprogramme mit einem Gesamtvolumen von 2 Milliarden Euro aufgelegt. Damit sollen finanzielle Anreize für den Bau kostengünstiger Wohnungen geschaffen werden. In der Veranstaltung am Montag informiert Roman Dienersberger, Leitender Baudirektor bei der Regierung von Oberbayern, über die in Frage kommenden Fördermöglichkeiten und steht den Besuchern in einer Diskussionsrunde Rede und Antwort.

Für Landrat Siegfried Walch steht das Thema Wohnungsbau ganz oben auf der Agenda: „Bezahlbarer Wohnraum wird im Landkreis Traunstein immer knapper. Deshalb müssen wir jetzt alle zusammen aktiv werden, um mehr Wohnungen zu schaffen.“ Seit Mitte der 90-er Jahre stieg die Einwohnerzahl des Landkreises von rund 160.000 auf derzeit gut 174.000 Menschen. Zudem leben aktuell 1.879 Menschen in Flüchtlingsunterkünften. 236 von ihnen – hauptsächlich Syrer - haben inzwischen ein Bleiberecht in Deutschland erhalten und gelten somit als sogenannte „Fehlbeleger“, die in absehbarer Zeit aus den Unterkünften ausziehen müssen. Die Tendenz ist steigend.

Landrat Walch: „Es geht aber nicht allein um Flüchtlinge, sondern auch um deutsche Bürgerinnen und Bürger, die sich eine teure Wohnung einfach nicht mehr leisten können. Nur wenn Kommunen, Investoren, Banken und Freistaat gemeinsam anpacken, können wir die Situation entspannen.“

Rubriklistenbild: © dpa

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