Finanzspritze für das Straßennetz

Der Landkreis bekommt neue Straßen

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Traunstein - Wie das Bayerische Innenministerium mitteilte steht dem Straßennetz im Landkreis eine Finanzspritze bevor. Welche Projekte genau unterstützt werden:

Mit 1,5 Mio. Euro wird der Freistaat Bayern demnächst Verkehrsprojekte im Landkreis Traunstein zusätzlich fördern. Das hat der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann jetzt auf Anfrage dem Traunsteiner Stimmkreisabgeordneten Klaus Steiner mitgeteilt. Im Einzelnen geht es um den Ausbau der Kreisstraße TS 53 zwischen Kammer und Otting mit einer Festbetragsförderung von 495.000 Euro, den Ausbau der Blindauer Straße in Reit im Winkl mit 125.000 Euro, den Ausbau der Kreisstraße TS 40 zwischen Inzell und Adlgaß, Bauabschnitt 2, mit 140.000 Euro und den Ausbau der Kreisstraße TS 26 zwischen Trostberg und Engertsham mit 746.00 Euro.

Forderung des sechsstreifigen Ausbaus der A8

Steiner nutzte die Gelegenheit, den Bayerischen Verkehrsminister auf die Dringlichkeit verschiedener Straßenbauprojekte im Landkreis Traunstein hinzuweisen. Er verwies dabei auf ein gemeinsames Schreiben, das er zusammen mit dem Informationskreis der Wirtschaft Traun/Alz an Bundesverkehrsminister Dobrindt gerichtet hatte. Darin werden der sechsstreifige Ausbau der A8 bis zur Landesgrenze, die Erweiterung und der Lückenschluss der A94, die Realisierung der Ortsumfahrung in Garching a. d. Alz, Tacherting/Trostberg, Altenmarkt mit Aubergtunnel und Nunhausen/Matzing, sowie der Bau der Ortsumfahrung Obing gefordert.

Bedeutung der "B299 neu" hervorgehoben

Ebenso verwies Steiner in dem Schreiben erneut auf die herausragende Bedeutung der Nord-Süd-Achse, B299 neu für die Betriebe in der Region. Dies sei für die Konkurrenzfähigkeit und damit für die weitere wirtschaftliche Sicherheit und damit für Arbeits- und Ausbildungsplätze von größter Bedeutung. Darüber hinaus seien die verkehrsbedingten Belastungen durch den stehenden Verkehr und Ausweichverkehre über Landstraßen und durch Ortschaften auf Dauer nicht zu vertreten. Dies führe zu nicht mehr hinnehmbaren Belastungen für die Bevölkerung.

Pressemitteilung Stimmkreisbüro MdL Klaus Steiner

Rubriklistenbild: © dpa

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