Neue Abteilung beim SBC?

Surferwelle für Traunstein: Es wird konkreter

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Traunstein - Die "Welle für den Chiemgau" scheint einen Schritt näher an der Realisierung ihres Projekts: Ein Standort ist gefunden, auch der SB Chiemgau zeigt sich offen für die Surfer.

Rund anderthalb Jahre spukt die Idee eine "stehenden Welle" im Traunsteiner Mühlbach schon in den Köpfen der Unterstützer. Nun wird es einen Schritt konkreter: Kurz bevor der Mühlbach in die Traun zurückfließt - etwa bei den Stufen hinauf zu Real- und Fachoberschule - soll die Welle entstehen. Gespräche mit Stadtwerken und Fischern laufen, wie "Bayernwelle SüdOst" berichtet.

Diese sechs Stellen kämen für die Surfer prinzipiell für die Welle in Frage. Favorisiert wird nun die nördlichste.

Außerdem wäre es möglich, dass die Surfer dazu unter das Dach des SB Chiemgau Traunstein schlüpfen. Wie der Radiosender weiter berichtet könnten die Surfer in Zukunft dann eine neue Abteilung im Verein bilden. Von einer "spritzigen Sportart mit Zukunft, die frischen Wind bringt" spricht SBC-Vorstand Engelbert Thaler. Entscheiden wird der Verein bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Frühjahr.

Erste Messungen wären bereits erledigt

Hannes Weininger, einer der Unterstützer der "stehenden Welle".

Für die Realisierung der "stehenden Welle" bleibt aber noch vieles zu tun: Als der Mühlbach vor kurzem trockengelegt wurde, nahmen die Surfer schon erste Messungen an der gewünschten Stelle vor, berichtet die "Bayernwelle". Hydraulische Untersuchungen kommen als nächstes, um zu prüfen, ob die Welle Auswirkungen auf die Kraftwerke am Mühlbach haben könnten.

"Wir stehen immer im Konflikt mit der Wasserkraft. Jeder Sprung, jedes Gefälle wäre auch für sie nutzbar", so Hannes Weininger. Am Mühlbach hätte man ein Gefälle von 50 bis 75 Zentimetern. In den Grund würde eine Rampe und eine Prellrampe eingebaut, die ein- und ausklappbar wären. Ist sie ausgeklappt, bildet das Wasser darüber die "stehende Welle". Die Surfer rechnen mit Kosten bis zu 500.000 Euro wenn auch das Gelände um die Welle noch mitgestaltet wird. Der Rampeneinbau selbst kostet maximal 150.000 Euro. In der günstigsten Variante kostet das Ganze 50.000 Euro. 

Ein Beispiel aus Salzburg im Video

xe

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