Stadtrat traf Entscheidung

Endgültig: Platz für neuen Jugendtreff gefunden

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3,8 Millionen Euro wird die Sanierung der Güterhalle in etwa kosten - Oberbürgermeister Kegel rechnet allerdings damit, dass der Großteil davon aus der Städtebauförderung kommt.

Traunstein - Lange wurde gerungen, viele Standorte wurden diskutiert, doch nun hat sich der Stadtrat endgültig entschieden: An welchen "wunderbaren" Platz der neue Jugendtreff kommen soll.

So sieht es momentan noch aus in der Güterhalle. Zur größeren Ansicht bitte hier klicken.

Schon viele Jahre wurde die Traunsteiner Jugend vertröstet, einen dauerhaften Jugendtreff in der Stadt einzurichten. Nachdem das alte "Haus der Jugend" an der Wasserburger Straße abgerissen wurde, siedelte man an den Klosterberg über, nun ist man in der Höllgasse untergekommen: "Aber dort gibt es zu wenige Räume und Ärger mit den Anwohnern", so Oberbürgermeister Christian Kegel. Schon seit vier Jahren begannen die Planungen, den neuen Jugendtreff in der Güterhalle einzurichten - doch das Projekt stockte: Zwischenzeitlich waren auch der Ringerkeller unter der TVT-Turnhalle oder das Eckhaus St. Oswald-Straße/Haslacherstraße im Gespräch. In der Stadtratssitzung am Donnerstag entschied man sich nun endgültig für einen Jugendtreff in der Güterhalle.

Der jetzige "Unterschlupf" für die Jugend in der Höllgasse. Zur größeren Ansicht bitte hier klicken.

"Der Standort ist gut, zentral gelegen und mit wenig Wohnbebauung in der Nähe", so Kegel zufrieden. Das Gebäude könne von den Jugendlichen selbst mitgestaltet werden, hier sei außerdem eine dauerhafte Lösung möglich. Die alte Güterhalle an der Westseite des Bahnhofs gehört ohnehin bereits der Stadt, 230.000 Euro gab man dafür aus. Um das Gebäude für einen Jugendtreff zu sanieren rechnet Kegel mit weniger als einer Million Euro an Kosten: "3,8 Millionen Euro würde die gesamte Güterhallen-Sanierung kosten, aber wir können mit mindestens 60 Prozent Städtebauförderung rechnen", so das Stadtoberhaupt. Neben dem Jugendtreff soll auch die "Schule der Phantasie" in die Güterhalle einziehen.

Stand zwischenzeitlich als künftiger Jugendtreff zur Diskussion: Das Eckhaus St. Oswald-Straße/Haslacherstraße. Zur größeren Ansicht bitte hier klicken.

Mit 16:9 Stimmen sprach man sich für den Ausbau der Güterhalle aus - allen voran die CSU-Fraktion stemmte sich dagegen: "Es hätte bessere Alternativen gegeben", so Christian Hümmer. Gleichzeitig brachte er die Summe von einer Million Euro für einen gänzlichen Neubau des Jugendtreffs ins Spiel. Als "wunderbaren Platz" bezeichnete dagegen Burgi Mörtl-Körner die Güterhalle. Doch noch ist Platz in der Güterhalle: Neben Jugendtreff und "Schule der Phantasie" seien etwa noch 30 Prozent an Fläche frei - nun soll die Verwaltung Ideen sammeln, wie diese "Restfläche" genutzt werden könnte. .

xe

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