Nach langer Testphase am Gewerbegebiet "Kaserne"

Aus oder an? So wird die Ampelschaltung nun geregelt

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Traunstein - Wiederholt wurde die Ampelschaltung vor der Kienbergstraße am Gewerbegebiet "Kaserne" angepasst, nun hat man es über Monate ganz ohne versucht. Das Ergebnis: *Mit Voting*

Schon 2011 doktorte die Stadt an der Ampelschaltung beim Gewerbegebiet Kaserne, doch ideal war es noch immer nicht: "Die Ampelschaltung müsste dringend angepasst werden, um mehr Verkehrsfluss zu erreichen", meinte auch ein Traunsteiner Leser über unser Meldeportal "Pinweis". Ab Januar versuchte die Stadt dann, die Ampeln ganz auszuschalten - mit guten Ergebnissen.

Auch Landratsamt und Polizei für Abschaltung

"Der Verkehrsstrom hat sich deutlich verbessert", so Ordnungsamts-Chef Manfred Bulka - nicht nur wegen den abgeschalteten Ampeln, auch wegen der Traunsteiner Nordumfahrung, die den Schwerlastverkehr auf der Wasserburger Straße mehr als halbierte, von etwa 2000 auf unter 1000. Auch Landratsamt und Polizei sprachen sich nach der monatelangen Testphase nun für die Abschaltung der Ampeln aus

Die Ampeln rund um Wasserburger Straße, Empfinger Hohlweg und Kienbergstraße bleiben nach der Testphase abgeschaltet.

Ein weiterer Hintergrund: Im kommenden Frühjahr wird die Bahn die Haltestelle Empfing auflösen. Um den Bahnübergang sicherer zu machen, wird dort eine "Bahnüberwachungsanlage" installiert, die den Verkehrsfluss auf der Wasserburger Straße beeinflussen wird. Bei bis zu 18.000 Fahrzeugen täglich auf der Wasserburger Straße haben es an der Stelle nun nur noch die Fußgänger manchmal schwierig. Deshalb eine Bedarfsschaltung einzuführen, wie Stadtrat Wolfgang Osenstätter dem Planungsausschuss vorschlug, wurde aber abgelehnt.

xe

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