Stadt muss Zahlen offenlegen

So viel kostet das "Nein" zur Landesgartenschau

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Traunstein - Die Frage bewegte Befürworter wie Gegner gleichermaßen: Welche Kosten hat die Stadt für das Projekt Landesgartenschau 2022 trotz des "Neins" im Bürgerentscheid zu tragen?

Auf Antrag der Grünen-Fraktion mussten die Zahlen auf der Stadtratssitzung am Donnerstag offengelegt werden. 187.000 Euro hat die Stadt im Vorfeld für die Landesgartenschau ausgegeben. Rechnet man auch den Grundstückserwerb, vor allem der Salzmanninsel, mit ein kommt man auf einen Betrag von 758.000 Euro

So setzt sich der Betrag genau zusammen

- Erste Bewerbung 2013/14: 46.000 Euro

- Zweite Bewerbung 2015: 18.500 Euro

- Feinuntersuchung 2016: 37.000 Euro

- Personalkosten Betriebsgesellschaft und Werbung: 85.000 Euro

- Grundstückserwerb 572.000 Euro.

Landesgartenschau hin oder her: Die gekauften Teile der Salzmanninsel gehören der Stadt nach wie vor. Was damit geschehen soll, ist aber völlig offen und soll auch im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) geklärt werden. 

Auf der Stadtratssitzung wurde außerdem bekannt, dass die Stadt keine Schadenersatzforderungen an die "Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen" zahlen muss. Ein Betrag von 150.000 Euro stand dabei im Raum

Landesgartenschau 2022 wird neu ausgeschrieben

Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf gab am Donnerstag in München außerdem bekannt, dass die Landesgartenschau 2022 neu ausgeschrieben werden soll. Es gäbe bereits "einige Kommunen", die ihr Interesse bekundet hätten. 

xe

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