Junge Union

"Traunsteins Zukunft gestaltet Traunsteins Zukunft"

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Traunstein - Die Junge Union lädt neugewählte Jugendräte zu einem politischen Workshop ein. Dabei wurde unter anderem das Nachtleben und das zukünftige Jugendzentrum angesprochen.

Am vergangenen Samstag veranstaltete die Junge Union Traunstein einen politischen Workshop mit dem Namen "Traunsteins Zukunft gestaltet Traunsteins Zukunft" für die neu gewählten Mitglieder des Traunsteiner Jugendbeirats. Zahlreiche Jugendräte folgten der Einladung ins Café Lenz und nutzten die Gelegenheit, sich über den Politikbetrieb in der Stadt Traunstein auszutauschen und zu informieren. 

Angesprochene Themen

Traunsteins jüngster Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Christian Hümmer gab zunächst Einblicke in Abläufe, Gremienstruktur und die Funktionsweise des Stadtrats. 

Anschließend wurde in offener Atmosphäre über aktuelle Themen diskutiert. Vor allem die Sanierung der Güterhalle, in der zukünftig das Jugendzentrum beheimatet sein soll, sorgte für Gesprächsstoff. "Werden wir [die Jugendlichen] hier schon wieder mit Versprechungen abgespeist, aus denen am Ende doch nichts wird?", beklagte ein Jugendrat das geringe Tempo bei der Realisierung des Projekts. Der JU-Kreisvorsitzende Konrad Baur kritisierte das Vorhaben grundsätzlich. Der Standort am Bahnhof sei zwar goldrichtig, aber: "ein Abriss und Neubau wären für die Stadt wesentlich kostengünstiger, ohne dass bei der Qualität Abstriche gemacht werden müssten." Ein Jugendrat fügte an: "Bei der Beplanung des Bahnhofareals wurde doch von Anfang an nur in eine Richtung gedacht. Es gibt verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten des Geländes jenseits einer Sanierung, die nie ergebnisoffen in Betracht gezogen wurden."

Diskussionen über das Nachtleben

Auch das Traunsteiner Nachtleben wurde heiß diskutiert.Einig waren sich alle, dass die Stadtverwaltung bei der Vergabe und Durchsetzung von Konzessionen für Tanzlokale mit Augenmaß vorgehen sollte. "Es liegt im Interesse der Stadt und der heimischen Wirtschaft, dass es vor Ort solche Ausgeh-Möglichkeiten gibt.", gab Dr. Christian Hümmer zu denken. Stadtrat Wilfried Schott (Grüne) appellierte an die gegenseitige Toleranz bei Jung und Alt:"Es muss für die, die schlafen wollen, möglich sein, zu schlafen, und die, die ausgehen wollen, sollten ausgehen können." 

Am Ende zeigte sich die JU-Ortsvorsitzende Isabelle Thaler zufrieden mit der Veranstaltung:"Es wurden offen Argumente ausgetauscht, ohne dabei politisch in eine Richtung zu färben. Das rege Interesse der Teilnehmer zeigt, dass Traunsteins Jugend seine Zukunft in die eigene Hand nimmt." Jugendrat William Nolte schlug deshalb vor, weitere themenbezogene Treffen gemeinsam mit dem Jugendbeirat zu veranstalten.

Pressemeldung JU Traunstein

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