Sie sollte ihr Baby per Kaiserschnitt zur Welt bringen. Stattdessen bekam Carmen S. drei Tage vor dem OP-Termin starke Schmerzen im Unterleib. In der mittlerweile geschlossenen Privatklinik, in der die heute 45-Jährige entbinden wollte, verbrachte sie schließlich die ganze Nacht unter großen Schmerzen. Carmen S. soll die Nachtschwester mehrmals über ihre Schmerzen informiert haben, regelrecht nach einem Arzt gebettelt haben.
Erst am nächsten Morgen soll Carmen S. einen Arzt zu Gesicht bekommen haben. Der Assistenzarzt konnte dann aber bereits die Herztöne nicht mehr hören, der Belegarzt nur noch den Tod des ungeborenen Kindes feststellen.
Die 45-Jährige zog vor das Langericht Traunstein. Nach eigenen Aussagen wisse sie, dass das ihr kleines Mädchen nicht mehr lebendig mache, es ginge ihr dabei nur um die Gerechtigkeit.
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