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"Kümmert Euch um den Spielplatz"

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Traunstein - Ein User fordert jetzt neue Geräte für den Spielplatz an der Eugen-Rosner-Straße. Doch seine Liste mit Verbesserungs-Vorschlägen ist lang. Was die Stadt dazu sagt:

Unter anderem hat der Leser auf unserem Meldeportal Pinweis moniert, dass eine Kleinkind-Schaukel fehle, der Rutschen-Turm nur notdürftig mit Brettern verschraubt sei und die Brücke zur Rutsche eine Gefahr darstelle. In unserer Fotostrecke sehen Sie die einzelnen Punkte, die unser Leser beanstandet hat:

User moniert Traunsteiner Spielplatz

Chiemgau24.de hat daraufhin die Stadt mit den Mängeln konfrontiert und folgende Antwort erhalten:

Der Spielplatz an der Eugen-Rosner-Straße ist mit Spielgeräten für verschiedene Altersklassen ausgestattet. Diese sind unterschiedlich alt. Der Spielplatz ist mal besser und mal schlechter besucht. Unter anderem wird er in der Mittagszeit auch gelegentlich von den Schülern der gegenüberliegenden Berufsschule besucht. Der Spielplatz ist mit einer Schaukel-Kletterkombination, mit einer Turmanlage mit Rutsche, mit einem Sandkasten und einer Kleinkindschaukel ausgestattet. Außerdem befinden sich dort ein Metallklettergerüst, ein Metall-Dreifachreck und eine Tischtennisplatte, die schon älteren Baujahres sind. Diese Spielgeräte sind deshalb auch optisch nicht mehr ganz so schön. Sie werden aber augenscheinlich noch benutzt. Deshalb wurden sie auch noch nicht entfernt, weil sie eine zusätzliche Spielmöglichkeit darstellen.

Die Schaukel-Kletterkombination wurde 2010 aufgestellt. Hier handelt es sich auf keinen Fall um ein „altes“ Spielgerät, da Spielplatzgeräte eine Lebensdauer von zirka 15 Jahren haben.Nachdem der überwiegende Teil der Spielgeräte aus Holz besteht und dieses im Laufe der Jahre verwittert, sehen diese Geräte natürlich nicht mehr wie neu aus. Allerdings weisen wir den Vorwurf, dass die Geräte nicht mehr richtig sicher sind, entschieden zurück. Die Geräte auf dem Spielplatz entsprechend den einschlägigen DIN-Normen zum Zeitpunkt des Einbaues. Falls neue Normen eine Nachrüstpflicht vorsahen, wurde dies auch umgesetzt. Eine Kleinkindschaukel ist auf dem Platz vorhanden, allerdings ist sie nicht mit einem geschlossenen Sitz, sondern mit einem textilen Sicherheitssitz ausgestattet, der für Kinder ab zwei Jahren geeignet ist. Bei der Schaukel-Kletterkombination ist leider kein Platz für eine zusätzliche Schaukel, da hier laut Norm ein relativ großer Abstand vorgeschrieben ist, damit die Kinder vom Kletterteil nicht in den Schaukelvorgang springen können.

Die Turmkombination mit Rutsche und Wackelbrücke ist für Kinder ab zirka fünf Jahren geeignet. Bei dieser Spielkombination ist der Einstieg zum Turm und zur Wackelbrücke relativ hoch, um den kleinen Kindern den Einstieg zu erschweren. Auf Grund der in Deutschland vorgeschriebenen Verpflichtung, dass Kinder bis drei Jahren auf dem Spielplatz zu beaufsichtigen sind, gibt es in Deutschland die Abweichung, dass die Spielplatzgeräte nicht den europäischen Normen für Kinder unter drei Jahren entsprechen müssen. Durch den erschwerten Einstieg können Kinder die Spielgeräte nur mit Hilfe von Erwachsenen nutzen. Diese Hilfe darf aber nicht beim Hinaufklettern enden, sondern muss sich dann auch die Beaufsichtigung auf dem Turm und auf der Wackelbrücke erstrecken, der nicht komplett mit Seilen geschlossen ist. Die Wackelbrücke ist als besondere Herausforderung für die größeren Kinder gedacht.

Sand und Rindenmulch werden je nach Erfordernis regelmäßig aufgefüllt. Der Spielplatz wird, wie auch die anderen städtischen Spielplätze, einmal in der Woche von einem dafür geschulten Mitarbeiter sicherheitstechnisch überprüft. Außerdem werden zweimal pro Woche die Abfalleimer geleert und Verunreinigungen entfernt. Bei diesen Kontrollen wird auch auf Fallobst mit Wespenbefall geachtet. Allerdings kann die Kontrolle nicht täglich geschehen. Bei der Überprüfung am letzten Donnerstag waren nur noch ein paar einzelne Äpfel am Baum, am Boden lagen gar keine. Allerdings waren Wespen im danebenstehenden Abfalleimer, in dem sich Obstreste (keine Äpfel) und Flaschen von Fruchtsaftgetränken befanden.

Eine Einfriedung beim Spielplatz soll die Kinder vor dem direkten Zugang zu Gefahrenstellen, wie zum Beispiel einer unmittelbar anliegenden Straße oder einem Bach, schützen. Der Spielplatz an der Eugen-Rosner-Straße ist entlang der Bahnstrecke komplett geschlossen. Der Zugang ist von der Bahnstrecke rund. 20 Meter und von der Eugen-Rosner-Straße zirka 60 Meter entfernt. Eine Verpflichtung, dass die Türen verschließbar sein müssen, gibt es nicht, zumal die Türe ohnehin meistens offen steht.

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