PET verdrängt immer mehr Glas

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Ein Blick ins Adelholzener Werk: Unser Bild zeigt einen Spiralförderer, mit dem Mehrwegkisten ins nächste Stockwerk befördert werden.

Siegsdorf - Der Siegeszug von Polyester-Kunststoffflaschen scheint unaufhaltsam. Seit 1997, als sich die Adelholzener von der reinen Glasproduktion verabschiedet hatten, greifen die Kunden zunehmend zu den Plastikverpackungen.

Gegenwärtig beträgt das Verhältnis von PET zu Glas zwei zu eins, wie Geschäftsführer Franz Demmelmair auf Anfrage mitteilte.

Wie sehr PET boomt, hat sich zuletzt im Rekordmonat Juli gezeigt. Von den vier PET-Produktionslinien liefen die beiden mit Mehrwegflaschen "auf Hochtouren" im Drei-Schicht-Betrieb von Montag bis Samstag, von den Einwegflaschen je eine im Drei- beziehungsweise Zwei-Schicht-Modus. Bei den drei Glas-Produktionslinien hingegen war nur eine voll ausgelastet. "Hier haben wir noch Kapazitäten frei", räumt Demmelmair ein.

Seit der Einführung von PET ist die Produktionsmenge in Bad Adelholzen kontinuierlich gewachsen - von 300 Millionen 1997 auf zuletzt 380 Millionen Füllungen. Die Produktion im ersten Halbjahr 2010 lag um 0,3 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Addiert man aber den Rekordmonat Juli hinzu, hat sich der Absatz gegenüber den ersten sieben Monaten 2009 um 4,8 Prozent erhöht.

mt/Chiemgau-Zeitung

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