In Garching an der Alz

Schwerverletzter auf den Gleisen: Zug muss notbremsen

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Garching an der Alz: Wegen eines Schwerverletzten auf den Gleisen musste ein Zug am Montagvormittag eine Notbremsung einleiten. Die Hintergründe sind noch unklar.

Am Montag, den 14. Dezember, gegen 07.30 Uhr, sprang ein 18-jähriger Schüler aus Unterneukirchen von der rund acht Meter hohen Brücke der Kaindlstraße, die über den Alzkanal und dann über die Bahnlinie Garching-Freilassing führt, auf ein Bahngeleis und kam zwischen den Geleisen zum Liegen.

Ein 38-jähriger Lokführer aus dem Landkreis Passau, der im selben Moment mit einem Triebwagen der Südostbayernbahn vom Bahnhof in Garching in Richtung Freilassing wegfuhr, sah dies, leitete sofort eine Vollbremsung ein und kam mit der Vorderachse über dem Schüler und ohne ihn zu Berühren zum Stehen.

Von der verständigten FFW Garching wurde der schwerst verletzte 18-jährige gerettet und anschließend nach einer notärztlichen Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber nach Traunstein geflogen. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht bei dem 18-jährigen Lebensgefahr. Ein Grund für sein Handeln ist bisher nicht bekannt. 

Der 38-jährige Lokführer wurde vom Rettungsdienst mit einem Schock ins Krankenhaus nach Mühldorf verbracht. Die etwa 20 Fahrgäste im Triebwagen blieben unverletzt. Die Bahnlinien blieb über eine Stunde lang gesperrt.

Pressemitteilung Polizei Altötting

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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