Rathausneubau: Nochmal Plan besprochen

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Obing - Um den Rathausneubau ging es jetzt erneut im Gemeinderat. Architekt Eik Kammerl stellte dem gremium die Eingabeplanung vor.

Der Plan entsprach im Wesentlichen dem in einer vorangegangenen Gemeinderatssitzung bereits vorgelegten Entwurf, vom Gemeinderat damals gewünschte Änderungen und Ergebnisse aus dem vom Ingenieurbüro Wierer erstellten Brandschutzkonzept waren nun eingearbeitet worden.

So gibt es das große Oberlicht über dem Sitzungssaal nicht mehr, die Treppe in den ersten Stock und die galerieartigen Flure im Obergeschoss sind breiter. Die von Gemeinderat Sepp Schausbreitner angestoßene Diskussion über die Größe und Situierung der Fenster wurde vertagt, weil dazu Änderungen in der nachfolgenden Ausführungsplanung noch möglich sind. Im Eingabeplan enthalten war bereits die Gestaltung des Außenbereichs; das Gelände fällt insgesamt ab, so dass es nötig ist, die Ebene festzulegen, auf der sich das künftige neue Rathaus befinden soll.

Kammerl ging von der Übereinstimmung der gegenüberliegenden Eingänge von altem und neuem Rathaus aus; dies würde die barrierefreie Verbindung zwischen beiden Gebäuden sichern. Für die auf der Westseite liegenden Parkplätze ist dann allerdings eine Stützmauer und ein Geländer zum Schererweg hin notwendig, dem der jetzige Baumbestand weichen müsste.

Auf Vorschlag von Gemeinderat Richard Mitterer wird Kammerl in der Planung von einer Höhendifferenz zwischen den Gebäuden von 15 Zentimetern ausgehen. Diese ist mit Rollstuhl überwindbar, gibt aber bei der Gestaltung des Geländes um das neue Rathaus herum mehr Möglichkeiten, waren sich Architekt und Gemeinderat einig. Auf Nachfrage von Gemeinderat Korbinian Stettwieser sicherte Eik Kammerl zu, sich um die Erhaltung der Eiche an der Ecke zur Schulstraße zu bemühen. Die anderen Bäume müssten allerdings gefällt und durch Neupflanzungen unterhalb der den Parkplatz begrenzenden Stützmauer ersetzt werden, hieß es.

Für die Verabschiedung der Eingabeplanung für den Rathaus-Neubau in der nächsten Sitzung mahnte Gemeinderätin Fanny Mayer die Vorlage einer genauen Finanzplanung an, sonst könne sie nicht zustimmen.

Die Ortsabrundungssatzung "Honau" ist nun an die durch die Flurbereinigung entstandenen Grundstücksverhältnisse angepasst. Unter anderem ist mit der Neufassung gesichert, dass alle Einwohner gleichmäßig an den Erschließungskosten beteiligt werden.

Dem Bauantrag von Werner Ströhmberg stimmte man zu. Ströhmberg kann nun das bestehende Einfamilienhaus in der Blumenstraße mit einem Anbau mit Quergiebel erweitern.

igr/Wasserburger Zeitung

Rubriklistenbild: © pa

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