Auf einem Informationsabend der Future Water Energy GmbH (FWE) konnten sich interessierte Bürger im Gasthaus „Schnaitseer Wirth“ aus erster Hand ausführlich über das innovative Energiegewinnungsverfahren der Geothermie und über das Geothermie-Projekt in Schnaitsee informieren. „Im Vergleich zu vielen anderen regenerativen Energien ist die hydrothermale Tiefengeothermie noch relativ unbekannt.
Nächster Schritt: Explorationsbohrung
„Bevor wir mit dem Bau das Kraftwerks beginnen können, müssen wir das unterirdische Wasser, das in einer Tiefe von 4.000 Metern lagert und bis zu 135 Grad heiß ist, mit einer Explorationsbohrung erschließen“, erklärte Hiegl den Bürgern. Anschließend überprüfen Pumptests, wieviel Wasser pro Sekunde aus der Tiefe gefördert werden kann. „Neben der Temperatur ist auch die Menge des Wassers ausschlaggebend. Um das Kraftwerk wirtschaftlich betreiben zu können, sollten wir bei den Tests zirka 150 Liter in der Sekunde fördern können“, schilderte Hiegl. Mit den Arbeiten am ersten Bohrloch wird das Unternehmen Anfang 2013 beginnen. Sobald die wasserführende Schicht erreicht ist, wird eine zweite Bohrung vorgenommen, durch die das geförderte Wasser im Kraftwerksbetrieb wieder in das unterirdische Reservoir zurückgeführt wird. „Wir werden in unserem Kraftwerk in einem geschlossenen Wasserkreislauf arbeiten“, erläutert Hiegl.
Kraftwerk im ländlichen Stil
Neben den folgenden Projektschritten wurde auf dem Info-Abend auch ein Entwurf des Kraftwerks vorgestellt. „Eine Möglichkeit wäre es, das Kraftwerk im regionalen Baustil zu errichten. Auf diese Weise fügt es sich gut in das Landschaftsbild der Region ein“, sagte Hiegl.
Pressemitteilung FWE












