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Schnaitsee: Future Water Energy informiert Bürger

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    • 23.05.12
    • Schnaitsee
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Geothermie in Schnaitsee: So geht's weiter

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Schnaitsee - Die Future Water Energy informierte die Bürger über Geothermie und das Geothermie-Projekt in Schnaitsee und gab Auskunft über die nächsten Projektschritte.

Auf einem Informationsabend der Future Water Energy GmbH (FWE) konnten sich interessierte Bürger im Gasthaus „Schnaitseer Wirth“ aus erster Hand ausführlich über das innovative Energiegewinnungsverfahren der Geothermie und über das Geothermie-Projekt in Schnaitsee informieren. „Im Vergleich zu vielen anderen regenerativen Energien ist die hydrothermale Tiefengeothermie noch relativ unbekannt.

Dabei hat diese Form der Energiegewinnung zahlreiche Vorteile gegenüber Wind- oder Solarkraft“, erklärte FWE-Geschäftsführer Matthias Hiegl. Als Beispiel führte er die Nutzlastfähigkeit eines solchen Kraftwerks an: Die Energiegewinnung ist in Geothermie-Kraftwerken unabhängig vom Wetter rund um die Uhr möglich. In Schnaitsee realisiert die FWE ein solches Kraftwerk, das ab 2015 mit heißem Thermalwasser umweltfreundlich Strom und Heizenergie erzeugt und so bis zu 3.500 Haushalte in der Region versorgen wird.

Auf dem Informationsabend standen besonders die nächsten Schritte des Projekts in Schnaitsee im Fokus. Zudem beantwortete FWE-Geschäftsführer Matthias Hiegl die Fragen der Besucher.

Nächster Schritt: Explorationsbohrung

„Bevor wir mit dem Bau das Kraftwerks beginnen können, müssen wir das unterirdische Wasser, das in einer Tiefe von 4.000 Metern lagert und bis zu 135 Grad heiß ist, mit einer Explorationsbohrung erschließen“, erklärte Hiegl den Bürgern. Anschließend überprüfen Pumptests, wieviel Wasser pro Sekunde aus der Tiefe gefördert werden kann. „Neben der Temperatur ist auch die Menge des Wassers ausschlaggebend. Um das Kraftwerk wirtschaftlich betreiben zu können, sollten wir bei den Tests zirka 150 Liter in der Sekunde fördern können“, schilderte Hiegl. Mit den Arbeiten am ersten Bohrloch wird das Unternehmen Anfang 2013 beginnen. Sobald die wasserführende Schicht erreicht ist, wird eine zweite Bohrung vorgenommen, durch die das geförderte Wasser im Kraftwerksbetrieb wieder in das unterirdische Reservoir zurückgeführt wird. „Wir werden in unserem Kraftwerk in einem geschlossenen Wasserkreislauf arbeiten“, erläutert Hiegl.

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