Stadel in Offling in Flammen

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Der Stadel brannte komplett nieder und stürzte schließlich ein.

Altenmarkt - Beim Brand eines Stadels in Offling ist ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstanden. Sieben Feuerwehren mit insgesamt 140 Mann waren im Einsatz.

Beim Brand eines Stadels in der Ortsmitte von Offling ist in der Nacht zum Sonntag ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstanden. Sieben Feuerwehren mit insgesamt 140 Mann waren im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass die 20 mal 15 Meter große Scheune ein Raub der Flammen wurde und einstürzte. Durch das Feuer wurde niemand verletzt; Dennoch wurde eine Frau vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sie hatte das bedrohlich wirkende Feuer so sehr aufgeregt, dass sie vom BRK-Rettungsdienst versorgt und in die Kreisklinik Trostberg befördert wurde.

Am Sonntag gegen 1.40 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle Traunstein Notrufe zu dem Feuer im Altenmarkter Ortsteil ein. Ein Anrufer meldete einen Garagenbrand, ein weiterer den Vollbrand einer Stadels. Daraufhin wurden die Feuerwehren Altenmarkt, Stein und Traunreut alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Löschtrupps stand die allein stehende, aber von Stallungen, Maschinenhalle und Wohnhäusern umgebene Scheune lichterloh in Flammen. Die Einsatzleitung forderte deshalb weitere Unterstützung durch die Feuerwehren Trostberg, Truchtlaching, Rabenden und Seeon an. Wegen der hohen Strahlungshitze durch das Feuer konzentrierten sich die Floriansjünger zunächst darauf die umliegenden Gebäude mit Wasser zu bespritzen, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern.

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In der Anfangsphase des Einsatzes stand nicht ausreichend Wasser zur Verfügung und die Wehren konnten nur auf die, in Tanklöschfahrzeugen vorhandenen Wasservorräte zurückgreifen. Diese waren jedoch schnell aufgebraucht. Erst nachdem die Wehren eine lange Schlauchleitung von der Alz bis zum Brandort aufgebaut hatten, stand genügend Wasser für die Löscharbeiten bereit. Eine Stunde nach Beginn der Löscharbeiten meldete Martin Voglmaier, 1. Kommandant der Feuerwehr Altenmarkt und Einsatzleiter, dass das Feuer unter Kontrolle und weitgehend gelöscht ist. Die meisten Wehren konnten daraufhin wieder abrücken, nur die Feuerwehr Altenmarkt blieb bis zum Morgen als Brandwache vor Ort. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Brand der Scheune in Offling rief bei den Dorfbewohnern, aber auch bei vielen Feuerwehr-Einsatzkräften Erinnerungen an die Brandkatastrophe am 21. Juli 2003 wach. Damals waren zwei Bauernhöfe betroffen und großteils bis auf die Grundmauern abgebrannt. Es entstand ein Sachschaden von über 1,5 Millionen Euro. Extrem starker Wind hatte das Feuer angefacht und vom Brandausbruchsort westlich der Staatsstraße griffen die Flammen - einem Feuersturm gleich - über mehr als 50 Meter hinweg auf einen weiteren Bauernhof über. Auch Felder, die bis an das Dorf heranreichten, wurden in Brand gesteckt. Der böige Wind verwehte das Wasser aus den Strahlrohren der Löschmannschaften, so dass ein gezielter Löschangriff anfangs nicht möglich war. Die Bilder dieses verheerenden Feuers waren vielen Einsatzkräften sowie den Anwohnern sofort wieder in Erinnerung.

pv

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