Nach eigenem Löschversuch kam die Feuerwehr:

Wäschetrockner: Brand geriet außer Kontrolle

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Tacherting - Erst versuchten Hausbesitzerin und ein Nachbar den brennenden Wäschetrockner selbst zu löschen, doch dann musste die Feuerwehr ran. Es entstand erheblicher Sachschaden:

UPDATE, Donnerstag, 13.30 Uhr, Polizeimeldung:

Am 26. August wurde gegen 18.15 Uhr ein Feuerwehreinsatz im Tachertinger Ortsteil Förgenthal erforderlich. Ein im Keller des Einfamilienhauses stehender Wäschetrockner geriet vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Die 84-jährige Hausbesitzerin und ihr zur Hilfe eilender 74-jähriger Nachbar versuchten den Brand zunächst selbst zu löschen. Da dies jedoch nicht gelang, alarmierten sie die Feuerwehr, durch die der Brand dann sehr schnell nach Eintreffen gelöscht werden konnte. Dennoch entstand am Gebäude ein Schaden von etwa 20.000 Euro.

Die Hausbesitzerin und ihr Nachbar konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Hausbesitzerin dabei eine leichte Rauchgasvergiftung erlitt, wurde sie vom Rettungsdienst vor Ort untersucht. Nach dessen Erstversorgung und Belüftung des Hauses durch die Feuerwehr konnte die Dame zu Hause verbleiben. Außer der Besatzung des Rettungsdienstes waren die Feuerwehren Oberfeldkirchen, Tacherting und Trostberg mit jeweils einem Löschzug sowie die Vertretung der Kreisbrand-Inspektion an der Einsatzörtlichkeit.

Die Erstmeldung:

Am Mittwochabend, gegen 18.20 Uhr, wurden die Feuerwehren aus Tacherting, Oberfeldkirchen und Trostberg zu einem Kellerbrand nach Lengloh in die Bergstraße (Gemeinde Tacherting) alarmiert.

Dort geriet ein Wäschetrockner der sich in einem Raum im Keller befand, vermutlich aufgrund eines technischen Defektes in Brand. Als dies die Hausbewohnerin bemerkte, holte sie den Nachbarn zu Hilfe. Gemeinsam versuchten sie das Feuer zu löschen.

Brand in Tacherting am Mittwoch

Auch ein Regal und Kühlschrank fingen Feuer

Schnell bemerkten die Bewohner aber, dass sie das Feuer selbstständig nicht mehr unter Kontrolle bringen konnten und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand dann bereits außer dem Wäschetrockner, auch der im Raum befindliche Kühlschrank und ein Regal in Brand.

Durch einen gezielten Schnellangriff unter schweren Atemschutz konnte man das Feuer schnell löschen. Anschließend musste man das ganze Haus entlüften. Die Hausbewohnerin wurde vom Rettungsdienst noch wegen einer kleinen Rauchgasvergiftung behandelt. Sie musste aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Sachschaden dürfte bei rund 2000 Euro liegen. Die Polizei aus Trostberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Während des Löscheinsatzes musste die Zufahrtsstraße für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden.

FDL/BeMi/Pressemeldung Polizei Trostberg

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