Sanierungen durch Fördergelder für Eigentümer

Die Altstadt ein Stück auf Vordermann bringen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Trostberg - Für Bürgermeister Schleid ist es ein Hebel, wie die Verödung der Altstadt gestoppt werden kann: Den Eigentümern bei Sanierungen unter die Arme greifen. Das Beispiel Lehrbach:

Der Geschäftsleerstand ist das wohl größte Problem der Trostberger Altstadt: Ideen, um den Trend umzukehren, gibt es viele - doch praktikabel sind nicht alle. Die Revitalisierung der Hauptstraße über die Städtebauförderung ist zumindest nach Karl Schleids Ansicht einer der besten Hebel. Auf der Bauausschusssitzung am Montag wurden nun wieder Fördermittel genehmigt: "Das Ziel ist, die Häuser optisch aufzuwerten", so Bauamtsleiter Bernhard Unterauer im Gespräch mit chiemgau24.de. 

Mit 30 Prozent Kostenzuschuss hilft die Stadt dem Antragsteller Frank Lehrbach. Bei seinem Haus in der Hauptstraße will eraltstadtgerecht die Fenster austauschen lassen: 16.600 Euro kostet die Maßnahme, bei der auch der Denkmalschutz berücksichtigt werden muss. Bei maximal 5000 Euro liegt der Betrag, den die Stadt für Sanierungsmaßnahmen zuschießt. Es soll ein Anreiz zur Sanierung sein und die Kosten für die Eigentümer abfedern.

Eine "altstadtgerechte Sanierung" heißt in diesem Fall: Es dürfen keine PVC-Fenster eingebaut werden, sondern möglichst ein zweiflügliges Holzfenster. "Dem Altstadtensemble soll entsprochen werden", so Unterauer - in der Hoffnung, dass bald wieder mehr Leben in Trostbergs Hauptstraße einzieht

xe

Zurück zur Übersicht: Trostberg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser