Pinweis zu Kreuzung

Blitzer? Kreisel? Lösung für B299-Kreuzung in Trostberg gesucht

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Kreuzung an der B299, zwischen Herzog-Otto-Straße und TEZ haben Kommunalpolitiker und Leser gleichermaßen im Visier. 

Trostberg - Via Pinweis hat uns ein Leser auf die "saugefährliche" Kreuzung B299/Herzog-Otto-Straße aufmerksam gemacht. Auch in der Politik ist das Thema angekommen - gibt es eine Lösung? *Mit Voting*

"Diese Kreuzung in Trostberg ist 'saugefährlich'", so ein User über unser Meldeportal Pinweis: "Hier treffen die Bundesstraße mit der Herzog-Otto-Straße, die viel befahren ist, und die Bergleite zusammen. Außerdem muss man als Autofahrer stadtauswärts von der Herzog-Otto-Straße kommend, oft lang warten." Am gestrigen Mittwoch war die Kreuzung auch Thema im Stadtrat.

Auch wenn die polizeiliche Unfallstatistik an der Stelle zwar nicht ausschlägt, hat sich die Situation seit der Wiedereröffnung der Märkte im TEZ nochmals verschärft, argumentiert die SPD in ihrem Antrag. Außerdem führe das "minutenlange Warten" an Sonnleite und Herzog-Otto-Straße bei den Linksabbiegern zu "Nervosität und oft waghalsigen Einfahrten". Dass sich viele nicht an die 50er-Begrenzung halten käme erschwerend hinzu.

Wie könnten Lösungen aussehen? 

Drei Vorschläge macht die SPD im Antrag. 

- Ein "kleiner Kreisverkehr" wäre nach Sicht der Fraktion die "optimalste Lösung". So ließe sich auch die Geschwindigkeit auf der B299 reduzieren. Kleine Kreisverkehre können eine überfahrbare, abgesetzte innere Kreisfläche haben, um großen Fahrzeugen mit großen Wendekreisen ein Befahren zu ermöglichen. 26 Meter sollte der Durchmesser haben.

- Auch ein Dauerradar ähnlich wie in St. Georgen könnte eingeführt werden, um den Verkehr zu verlangsamen.

- Die Einführung einer Einbahnregelung ums TEZ könnte nach Sicht der SPD die Situation ebenfalls entschärfen: Die Autofahrer müssten das Gelände dann im Süden wieder verlassen.

Der Stadtrat sprach sich am Mittwoch für den Antrag aus: Nun soll sich die Verwaltung um das Problem kümmern und Kontakt mit Grundstücksbesitzern des TEZ und dem Staatlichen Bauamt aufnehmen. Die "große Lösung" des Kreisverkehrs liegt nämlich allein in den Händen des Bauamtes. Mit einer Antwort rechnet Fraktionssprecher Hans-Michael Weisky zwar noch heuer, doch zuversichtlich ist er nicht.

xe

Zurück zur Übersicht: Trostberg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser