TV-Show "Ticket ins Abenteuer" bei VOX

Frust in TV-Show: Happy End für Trostbergerinnen?

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Nina Häcker (l.) und ihre Mama Silke aus Trostberg traten bei "Ticket ins Abenteuer" bei VOX ihre erste gemeinsame Reise an.

Trostberg/Athen - Bei der VOX-Show "Ticket ins Abenteuer" gehen Silke und Tochter Nina durch die Hölle. Mit nur 50 Euro müssen sie sich für den Traumurlaub durchschlagen. Mit Erfolg?

Eine Versöhnungsreise in Athen sollte die in Trostberg wohnhaften Nina Häcker und ihre Mama Silke wieder näher bringen. Nina ließ nämlich in der Vergangenheit ihre Mutter wegen eines Mannes im Stich als diese lebensbedrohlich erkrankt war. "Ich war blind vor Liebe und habe nicht gemerkt, was ich meiner Mama antue", so Nina.

Die Reise bei der VOX-Sendung "Ticket ins Abenteuer" sollte aus den beiden wieder ein unschlagbares Team machen. Ob ihnen das unter den außergewöhnlichen Bedingungen gelungen ist?

Sollten die beiden Trostbergerinnen vier Tage mit nur 50 Euro im Geldbeutel überstehen und noch dazu die Aufgaben lösen, die sie unterwegs gestellt bekommen, haben sie die Chance, einen fetten Luxusurlaub zu gewinnen. Falls nicht, geht’s mit dem nächsten Flieger sofort zurück nach Deutschland.

Aber schon vor dem Abflug nach Griechenland kommen Ängste bei Mutter und Tochter. Wieder zu streiten wäre für beide das Schlimmste, was ihnen auf der Reise passieren könnte. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Bei der TV-Show stoßen beide an ihre Grenzen.

Start ins Abenteuer

Am Flughafen werden ihnen zunächst die 50 Euro übergeben. Diese nimmt Silke an sich. "Ich kann damit besser haushalten", erklärte die Mama. Dann ging es in den Flieger und damit begannen die ersten Probleme.

Silke hat Höhenangst und ist zuletzt vor 28 Jahren geflogen, Tochter Nina ist noch nie geflogen. Anspannung pur vor dem Start!

Bestechungsversuch in Athen

In Athen gelandet warten die nächsten Probleme auf die Trostbergerinnen. Wie kommen die beiden nun vom Flughafen in die Stadt? Der Bus kostet fünf Euro pro Person, von den 50 Euro wären dann nur noch 40 übrig. Nina versucht beim Ticketverkäufer einen Bestechungsversuch, der bei ihrer Tochter gut funktioniert. Süßigkeiten. Doch der 40 Jahre alte Mann hinter der Glasscheibe lässt sich nicht auf den Deal ein. "Das tat schon weh", so Silke.

Und es kommt noch schlimmer. Nina verliert das Kuscheltier, das ihr ihre Tochter mitgegeben hat. Am Ticketschalter wird Silke glücklicherweise fündig und bringt die Maus zurück. Erst einmal durchschnaufen.

Mit viel Mühe finden die beiden am späten Abend eine Bleibe, für zwölf Euro pro Person. Damit sind nach dem ersten Tag nur noch 16 Euro übrig! "Mal sehen was der nächste Tag bringt", so Nina.

Es kommt zum Streit

Am nächsten Morgen starten die ersten Aufgaben. Lösen sie diese, bekommen sie Hinweise auf das Luxushotel, das ihnen bei einem Sieg winkt. Bei den Prüfungen schlagen sich die beiden gut, schränken die Hinweise auf ihr Luxushotel Schritt für Schritt ein.

Zwischendurch kommt es bei einer Meinungsverschiedenheit zum weiteren Vorgehen aber mal wieder zum Streit. "Ich habe ihr gesagt, dass sie so nicht mit mir reden kann", so Silke. "Ich war stinksauer."

Nachdem sich beide gegenseitig die Meinung gegeigt hatten, beruhigte sich die Situation wieder.

Krimi bis zum Schluss

Kurz vor dem Ziel passiert den beiden dann ein folgenschwerer Fehler. Beim aussortieren der Hotels, die nicht in Frage kommen, vertun sich die beiden. Sie schränken die Suche auf drei Hotels ein, dabei kommen noch vier Hotels in Frage. Eine Stunde bleibt den beiden Zeit, das richtige Luxushotel zu finden. Schon beim ersten Versuch herrscht Ernüchterung. Es ist das falsche Hotel. Silke und Nina müssen flott weitersuchen. "Aber zackig jetzt", gibt Silke die Marschroute vor. Hotel Nummer zwei - wieder nix! Auch beim dritten Versuch kein Erfolg.

Nina verliert langsam den Mut und lässt ihrem Frust lautstark freien Lauf. "Scheiße!" Mama Silke muss ihre Tochter beruhigen. Denn beide müssen nun die Hotels abklappern, die sie eigentlich schon ausgeschlossen hatten.

Noch drei Minuten auf der Uhr. Der nächste Versuch muss sitzen, sonst war alles umsonst. Denn Zeit für einen weiteren Versuch haben die beiden nicht. "Haben sie vielleicht eine Reservierung für uns", fragen die beiden an der Rezeption. Die Spannung steigt. Dann die Erleichterung. Sie haben es tatsächlich geschafft. Es ist das richtige Hotel!

Die beiden Trostbergerinnen fallen sich in die Arme. "Wir waren einfach nur noch glücklich", erklärte Nina. Nach dem Höllenritt stand dem ersten gemeinsamen Urlaub nun nichts mehr im Wege.

hy

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