Situation vor Schwimmbad muss sich verbessern

8 Sofortmaßnahmen, um Park-Chaos in Griff zu kriegen

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Übersichtsplan über die Maßnahmen 1 bis 8, die teils schon umgesetzt wurden.

Trostberg - Bis zu 4000 Gäste sind an Spitzentagen im Schwimmbad - geparkt wird davor umso wilder: Mit diesen Maßnahmen sollen nun Sicherheit und Stellplatzanzahl erhöht werden. 

Viel lässt sich in der Schwarzau nicht herausholen, wenn es um die Parkplatzanzahl geht - aber optimieren kann man das System allemal. Gleichzeitig geht es um die Sicherheit und den Verkehrsfluss vor dem Freizeitzentrum. Mit großer Mehrheit sprach sich der Stadtrat am Mittwoch für acht Sofortmaßnahmen (vergleiche die Zahlen oben in der Karte):

1. Eingeschränktes Halteverbot in der Einmündung der Schwimmbadstraße und der Mühlbachbrücke. So wird ein Gegenverkehr von und zum Freizeitzentrum wieder möglich.

2. Der Asphaltkeil zum Parken in der Grünfläche wird verbreitert. 

3. Um die gesetzlichen Parkverbote in den Fünf-Meter-Bereichen an den Einmündungen und vor den Gehsteigabsenkungen zu verdeutlichen, werden in diesen Bereichen entsprechende Grenzmarkierungen angebracht.

4. Fahrradstellplätze werden zu Motorradparkplätzen, außerdem werden die reservierten Stellplätze für Feuerwehrangehörige hierher verlagert. 

5. Neue Stellplätze durch die Entfernung einer hölzernen Anschlagtafel und eines Strauches. 

6. Etwa sieben zusätzliche Stellplätze vor den Tennisplätzen durch Ebnen und Aufkiesen.

7. Eine neue Stellplatzordnung in den bestehenden Parkbuchten durch Pfosten und Balken: So können zehn Autos mehr parken.

8. Das gesetzliche Halteverbot in dieser scharfen Kurve wird durch Markierungen hervorgehoben.

Manches wurde von der Stadt bereits umgesetzt, wie beispielsweise die Entfernung der Holztafel und des Strauches, um neue Parkplätze gewinnen zu können. Am 5. Mai soll das Schwimmbad schließlich eröffnen.

Vor dem Eingang sollen Radlstellplätze in Motorradparkplätze umgewandelt werden.

Stadträtin Bernauer schlug darüber hinaus eine Einbahnstraßenregelung während der Schwimmbadsaison vor. Tatsächlich wurde die Idee schon vor längerer Zeit geprüft, doch man ließ lieber die Finger davon: Auch der Anwohnerverkehr könnte dann nur in eine richtig abgewickelt werden, außerdem befürchtet man einen Gewöhnungseffekt an die Einbahnstraßenregelung. 

Gegen das neue Konzept sprach sich nur Karl Heinz Boxhammer aus: "Das geht in die richtige Richtung", gestand auch er. Doch ihm gefiel nicht, dass so noch mehr Parkverkehr in das Wohngebiet "hineingeleitet" würde - außerdem stünden keine Maßnahmen zur Abstimmung, um den Autoverkehr allgemein zu reduzieren. "So leicht schaffen wir es halt einfach nicht, die Leute aufs Radl zu bringen", meinte dagegen Bürgermeister Schleid.

Um das Parkplatzproblem rund ums Freizeitzentrum gänzlich zu lösen, müsste man langfristig über "große Lösungen" nachdenken: Eine Tiefgarage oder ein Parkhaus zum Beispiel. Konkreter wurde darüber aber nicht gesprochen. Es bleibt erst mal bei den acht Sofortmaßnahmen.

xe

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