50 Jahre CSU Ortsverband Vachendorf

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Josef Fischer erhielt eine Dankurkunde, einen Geschenkkorb und eine Ausgabe des Traunsteiner Tagblatts vom 27.10.1965. MdL Klaus Steiner und Ortsvorsitzender Walter Ponath bedankten sich bei dem Ehrenvorsitzenden der Vachendorfer CSU

Vachendorf - Dankurkunden, Musik, Geschichten und Erinnerungen - Kreisvorsitzender Steiner gratuliert

Am 27.10.1965 taten sich in Wörglham bei Vachendorf ein paar Männer aus Vachendorf, Mühlen und Wörglham zusammen, um politisch an der Gestaltung des Bayernlandes mit seinen Regierungsbezirken, Landkreises und Gemeinden mitzuwirken. Männer, die gestalten wollten und zu ihrer Meinung standen.

50 Jahre später hat die Vachendorfer CSU diese Gründung des Ortsverbands in Vachendorf im Gasthaus zur Post gefeiert. Zur Erinnerung schenkte Ponath dem 80jährigen Josef Fischer eine Ausgabe des Traunsteiner Tagblatt vom 27.10.1965 und berichtete dazu auch aus der Chronik des Ortsverbands.

Kreisvorsitzender MdL Steiner und Ortsvorsitzender Ponath übergaben an Hans Wimmer, Manfred Kaiser und den Ehrenvorsitzenden Josef Fischer Dankurkunden für die lange und treue Mitarbeit in der Vachendorfer CSU. Josef Fischer, heute 80 Jahre, war vor 50 Jahren Gründungsmitglied und führte den Ortsverband 26 Jahre. Steiner würdigte seine Arbeit mit den Worten "Du hast Dich durchgesetzt". Gerade im Bereich Umwelt gilt heute das, was Fischer schon vor 30 Jahren gefordert hatte. Auch Bezirksrätin Annemarie Funke gratulierte dem Ortsverband. Sie übergab eine handgefertigte Kerze der Lebenshilfe. Stellvertretend für alle, die 2015 Geburtstag hatten, brachten die Vachendorfer Kesslfligga mit der Wuiden Hund Band von der Naturwelt Chiemsee dem Josef Fischer ein Ständchen "Laß di ja ned verbieng". Robert Gapp vom Verein der Chiemgau-Autoren las Gedichte und Geschichten, wie zum Beispiel diese eine wahre Begebenheit, in der vom Kürzen des Stammtisches des Gasthaus zur Post erzählt wird.

Ponath gab einen Rückblick auf das Jahr 1965 und erinnerte daran, dass der Krieg erst 20 Jahre zu Ende war. Im Kabinett von Ludwig Erhard gab es noch ein Minister für Vertriebene und Kriegsgeschädigte und freilich auch ein Ministerium für gesamtdeutsche Fragen. Man hatte das Ziel und die Hoffnung auf Wiedervereinigung. Seit 1960 bestand an der Deutsch-Deutschen Grenze ein Schießbefehl und seit 1961 eine über 160 Kilometer lange Mauer. Bis zu 245 Menschen starben an dieser innerdeutschen Grenze. Genaue Zahlen sind bis heute nicht bekannt. Manche sind auch einfach nur verschwunden. Kinder landeten in eigenen Gefängnissen, sogenannten Jugendwerkhöfen.

Von den vier politischen Gruppierungen des Dorfes war die SPD gekommen, um zu gratulieren und hatte damit dem CSU Ortsverband die Ehre erwiesen. In einem waren sich alle Anwesenden einig. Es gilt weiterhin dafür einzutreten, dass die demokratischen Parteien erhalten bleiben, damit Extremisten gar nicht erst aufblühen können. Dazu müsse den Menschen aber auch die Wahrheit gesagt werden, meinte Ponath. Bis 23.00 Uhr dauerte die Feier bei Musik, Lesungen und guten Gesprächen noch.

CSU Vachendorf - PON

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