Große Anschaffungen und viele Stunden bei der BRK Bereitschaft Achental

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Bereitschaftsleiter Martin Kirchleitner, Norbert Kreier, Ute Haag, Karl-Heinz Neumann, Klaus Krank, Kreisbreitschaftsleiter Jakob Goëss und Grassau’s Bürgermeister Rudi Jantke (v.l.n.r.)

Grassau - Die Bereitschaften im Bereich des Kreisverbandes Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) leisten das ganze Jahr hindurch zahlreiche ehrenamtliche Stunden um Menschen in Not zu unterstützen und zu betreuen. Für den Bereich des Achentals ist die BRK Bereitschaft Achental mit Sitz in Grassau zuständig.

Bei der Jahreshauptversammlung konnten die Rotkreuzler auf ein beachtliches „Stundenkonto“ zurückblicken. Insgesamt 2401 Stunden waren sie im Einsatz bei Sanitätsdiensten, zur Unterstützung des Rettungsdienstes, beim Blutspenden und bei der Betreuung von Flüchtlingen. Dabei nimmt die regelmäßige Ausbildung auch einen großen Platz ein: 762 Stunden nahmen sich die Mitglieder der Bereitschaft Achental im Jahr 2015 dafür Zeit.

Bereitschaftsleiter Martin Kirchleitner bedankte sich bei allen Helfern und stellte mehrere große Anschaffungen des vergangenen Jahres vor. Zusammen mit dem Förderverein der Bereitschaft und dem BRK Kreisverband Traunstein wurde eine Rekordsumme in Höhe von 50.800 Euro investiert. So konnte ein neuer Mannschaftswagen beschafft werden, die Einrichtung des neuen BRK-Hauses komplettiert werden und die Katastrophenschutzgarage am Birkenweg modernisiert werden. Besondere Hilfe hierbei waren Spenden die über den Förderverein Bereitschaft und dem BRK Kreisverband in Traunstein für die Helfer im Achental bereitgestellt wurden.

Im Rahmen des Katastrophenschutzes erhielten die Grassauer Sanitäter vom Bundesamt für den Bevölkerungsschutz einen Gerätewagen „Sanitätsdienst“ (GW San 25). Als Teil der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) sowie bei überregionalen Einsatzlagen kann dieser Lastwagen eingesetzt werden, um eine Behandlungsstelle für 25 Verletzte aufzubauen. Ähnlich wie ein Feuerwehrfahrzeug ist er bis unter das Dach vollgestopft mit medizinischem Material und einem Einsatzzelt mit Stromaggregat und Heizung.

Auch der Gemeinde Grassau, vertreten durch Bürgermeister Rudi Jantke, sprach Kirchleitner seinen Dank aus, habe die Gemeinde doch eine nicht unerhebliche Summe für den Neubau des BRK-Hauses in die Hand genommen. Grassau‘s Bürgermeister freute sich über die gute Annahme des Neubaus und betonte die Wichtigkeit des BRK Standortes für das gesamte Achental.

Kreisbereitschaftsleiter Jakob Goëss schloss sich dem Dank an die Grassauer Mannschaft an und konnte eine Reihe von Ehrenurkunden für die langjährige Mitgliedschaft beim Roten Kreuz verleihen. Für 40 Jahre wurde Norbert Kreier geehrt, für 30 Jahre Bettina Harrer, für 10 Jahre Barbara Harrer, Ute Haag und Karl-Heinz Neumann und für 5 Jahre Klaus Krank. Goëss spornte die Bereitschaft Achental an nicht müde zu werden und das beachtliche Engagement im Gedanken des Roten Kreuzes fortzusetzen.

fse / BRK Bereitschaft Achental

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