Musikkapelle Nußdorf zündet Feuerwerk der Blasmusik - Großartiges Josefi-Konzert im Jubiläumsjahr des Bezirksmusikfestes im Juni 2016

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Nußdorf i. Chiemgau - Die Musikkapelle Nußdorf präsentierte bei ihrem großen Jahreskonzert am Josefitag wieder hervorragende Blasmusik in ihrer ganzen Bandbreite. Ob gewaltig intonierte Märsche, konzertant, modern oder böhmisch, die noch junge Kapelle bot dem Publikum im vollbesetzten Martstallsaal im Schloss Pertenstein ein buntes Programm, bei dem mit Sicherheit für jeden etwas dabei war. Der musikalische Leiter, Dr. Elmar Walter, dirigierte nicht nur souverän seine Musikantinnen und Musikanten, sondern führte auch mit viel Hintergrundwissen und sehr humorig durch den kurzweiligen Abend.

Den Auftakt dieses Konzertabends, nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Andreas Wimmer, gestalteten die Nachwuchsbläser, die an diesem Abend unter der musikalischen Führung von Jugendleiterin Stefanie Brunner bewiesen, dass sie im vergangenen Jahr wieder fleißig geprobt haben. Die mittlerweile auf 22 Jugendliche angewachsene Formation begann ihre abwechslungsreiche Darbietung mit dem „Festlichen Marsch“ von Karl Edelmann. Die „Auf und ab“-Polka, von Berthold Jungkunz bearbeitet, bot nicht nur was für die Ohren, sondern auch für die Augen, denn im Trio wechselten sie gemäß der Melodieabfolge vom Sitz- zum Standkonzert und umgekehrt. Mit „Amazing Grace“, arrangiert von Paul Lavender, stand als nächstes eines der beliebtesten Kirchenlieder der Welt auf dem Programm, das von den Jungmusikanten wunderbar getragen intoniert wurde. Zum Abschluss spielten sie dann mit „The Flintstones“ bereits bekannte Filmmusik. Die Konzertbesucher waren begeistert und belohnten die Nachwuchsbläser mit viel Applaus.

Die Musikkapelle startete mit der „Atlantic Ouverture“ in ihren Teil des Konzertabends. Mit dieser beeindruckenden Eröffnung, die von Thierry Deleruyelle komponiert wurde, startete die Schiffsreise von Nußdorf nach Amerika. In den USA angekommen, zeichnete die Kapelle mit „Arizona“ von Franco Cesarini musikalisch ein Bild durch die endlose, mit Kakteen gespickte Wüste. Walter bat die Zuhörer, ihre Augen zu schließen, um die herannahende Eisenbahn zu hören und die Indianer und Cowboys auf ihrer abenteuerlichen Reise zu begleiten. Mit „Hands across the sea“, einem amerikanischen Militärmarsch von John Philipp Sousa, verabschiedete die junge Musikkapelle die aufmerksamen Besucher in die Pause.

Zum Auftakt des zweiten Teils spielte das Orchester mit „Semper Fidelis“, zu deutsch „immer treu“, den offiziellen Marsch des United States Marine Corps, der ebenfalls von Sousa komponiert wurde. Dem kurzen Leben und grandiosen musikalischem Wirken einer britischen Sängerin und Songschreiberin zollte die Kapelle mit dem Medley „A Tribute to Amy Winehouse“ Respekt. In dem Arrangement von Peter Kleine Schaars wurden ihre Welterfolge „You Know I’m No Good, Valerie, Love Is a Losing Game, Back to Black und Rehab“ musikalisch verbunden. Mit „Love and Marriage“, arrangiert von Sjef Ipskamp, spielten die Musikantinnen und Musikanten eine Hommage an „Eine schrecklich nette Familie“. Für alle, die diese Familie nicht mehr kannten oder noch nicht kennen, stellte Elmar Walter äußerst amüsant die Familienmitglieder Al, Peggy, Kelly und Bud Bundy vor.

Freundschaftsbekundungen der ganz besonderen Art, brachten Alfons Osenstätter und Martin Steiner als „Franz & Uli“ von den Bayern dar. Walter brachte zuvor die Zuhörer in der „Marstall-Arena“ in Stimmung, um den Schlager „Gute Freunde kann niemand trennen“ mit geschmeidig weichen Stimmen und amüsanten Gesten genießen zu können. Beim folgenden Titel konnte das Publikum feststellen, dass Elmar Walter ein ebenso genialer Komponist ist. Mit dem Walzer „Im Klosterstüberl“, den er eigens für das 500jährige Jubiläum des „Reinheitsgebots“ geschrieben hat, bot die Kapelle wunderbar getragene Melodien dar. Mit der Polka „Böhmische Liebe“ von Mathias Rauch setzte die Musikkapelle zum fulminanten Endspurt an. Diese ganz besonders schöne Polka eroberte in kürzester Zeit jedes Blasmusikherz! Mit dem Marsch „Die Regimentskinder“ von Julius Fučik ging das offizielle Programm zu Ende. Dabei boten die Musikanten den überraschten Zuhörern eine „pfiffige“ Abwechslung zu ihren Instrumenten.

Bevor die Kapelle nach tosendem und lang anhaltendem Applaus noch gerne ihre Zugaben zum Besten gab, lud Kapellmeister Dr. Elmar Walter zum bevorstehenden Gründungs- und Bezirksmusikfest vom 1. bis 5. Juni 2016 nach Nußdorf ein. Mit dem Marsch „Blauer Enzian“ von Ernst Hoffmann, dem Bozner Bergsteiger-Marsch von Sepp Tanzer, in dessen Trio die Musikanten singend die Melodie übernahmen, und der Bayernhymne setzte die Musikkapelle Nußdorf einen traditionellen Schluss an diesem wunderbaren Konzertabend.

Pressemitteilung der Musikkapelle Nußdorf im Chiemgau e.V.

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