„Auf geht`s zum Staudenfest “ nach Esbaum bei Seebruck

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Manu Ehrlich und Jürgen Bornschlegl spielen Musik der 30er und 40er Jahre aus der Feder von Jean „Django“ Reinhardt

Seeon-Seebruck - Staudenfest und Jazz im Treibhaus mit "2 to Swing" am Samstag 30.04.16 um zwölfe. - Wie immer ist der Eintritt in Esbaum bei Seebruck frei.

Und weiter geht es bei der Naturwelt Chiemsee e.V. zusammen mit der Staudengärtnerei Planwerk mit einem großen Samstagsbrettl bei „Jazz im Treibhaus“ am Samstag, 30.04.16, um 12:00 Uhr. Die beiden Musiker von „2 to Swing“ Manu Ehrlich und Jürgen Bornschlegl präsentierten Musik der 30er und 40er Jahre aus der Feder von Jean „Django“ Reinhardt, dem berühmten französischen Gitarristen, Komponisten und Bandleader. Das Duo "2 to swing" spielt einen griffigen und swingigen Jazz, der schon vergangenes Jahr bei "Rosen, Jazz und Steckerlfisch" die Besucher begeistert hat.

Eine sehr interessante Ausstellung bringt Josef Häusler aus Traunstein in die Naturwelt Chiemsee. Er historische Gartengeräte und Utensilien dabei, von denen manche Dinge heute für viele wohl gänzlich unbekannt sind.

Und natürlich kann ausgiebig in der Gärtnerei geschaut, gefragt und gekauft werden. Ein riesen Sortiment Heuchera, Süddeutschlands größtes Hostasortiment, Biokräuter, Stauden, Tomaten und Sommerblümchen warten auf die Besucher. Es wird spannend, ob der Schneee den Pflanzen etwas getan hat. Zu sehen gibt es auch das neue Bienenhaus der Naturwelt Chiemsee, das zum Jahr der Bienen mit fünf neuen Völkern belebt wurde. Für die Bienen ist das Gelände der Naturwelt und die Seebrucker Umgegend ein echtes Paradies.

Beim letzten Samstagsbrettl der Naturwelt Chiemsee in Esbaum bei Seebruck war Angelika Nistler aus Vachendorf auf der kleinen Bühne zu Besuch. Gebannt lauschten die Zuhörer der Lesung über Erich Kästner. Einzelne Lebensstationen Kästners und die politische Situation der jeweiligen Zeit waren beispielhaft verknüpft mit der Lyrik des Dichters sowie der Musik aus den Zwanziger und Dreißiger Jahren. Manches gereimte und kritische Wort hat bis heute an Aktualität nicht verloren. So meinte ein Zuhörer fast betroffen, er habe gar nicht gewußt, dass Kästner neben seinen heiteren Geschichten auch nachdenkliches zu Papier gebracht hat.

Im Anschluss daran fesselte der kurze Bericht aus dem Warschauer Getto von Marcel Reich-Ranicki und seiner ganz persönlichen Beziehung zu dem Buch:“ Doktor Kästners Lyrische Hausapotheke“ wie auch seiner Begegnung mit dem Dichter in den Fünfziger Jahren in München. Fazit: Dieses Samstagsbrettl war eine kleine, aber feine Veranstaltung , die beim Publikum den Wunsch nach mehr laut werden ließ...

Pressemitteilung Naturwelt Chiemsee - PON

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