Spärliche Highlights in Kirchanschöring

Traumtor und verschossener Elfer sorgen für Remis

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Hohe Bälle kommen wieder in Mode. Auch am Samstag in Kirchanschöring. Ergebnis: Viele Kopfballduelle wie hier zwischen Josef Obermaier (SVK) und Dominik Lindner (SVL).

Kirchanschöring - Kirchanschöring: Viel Stückwerk hatten die Zuschauer auf der SVK-Sportanlage am Samstagnachmittag zu sehen bekommen. Die Dritte des Bayernligavereins empfing den SV Laufen und trennte sich von den Kreisklassenabsteigern nach wenigen aufregenden Szenen mit 1:1 Unentschieden. Ein holpriger Start für beide Teams in das neue Spieljahr, wo ein Traumtor des SVK und ein verschossener Elfmeter herausragten.

Spärlich und erst knapp vor dem Anpfiff trudelten die Zuschauer auf die Sportanlage an der Laufener Straße ein, um sich den Auftakt der A-Klasse anzusehen. Viele Hoffnungen der Gästefans lagen sicherlich in diesem Auftakt, wollte man doch gleich eine Duftmarke setzen. Doch zu Beginn war der SV Kirchanschöring 3 spielbestimmend. Engagiert versuchte die Volk-Mannschaft in den ersten zehn Minuten das Leder nach vorne zu treiben und vereinzelte Unzulänglichkeiten der Gäste vom SV Laufen zu nutzen. Jedoch fehlte der Dritten des Bayernligaclubs die Konsequenz in den Aktionen. Langsam aber sicher legte der SV Laufen dann die Nervosität ab und agierte selbst mutig in die Spitze. Michael Hollinger, der vor allem im ersten Durchgang positiv auffiel, brachte das Leder in der 11. Spielminute gefährlich aus der Mitte ins Sturmzentrum. David Cienskowski legte sich dieses aber dann zu weit vor, so dass diese Möglichkeit verpuffte. Der Gast aus Laufen bot aber weiterhin zu viele Eigenfehler an und eröffnete den Hausherren dadurch Offensivaktionen. In der 31. Minute die erste Großchance auf dem Kirchanschöringer Rasen, welche gleich einen Treffer zur Folge hatte. Wiederum setzte Michael Hollinger einen überlegten Pass in die Spitze. Gerhard Nafe spritzte von rechts in den Strafraum und ließ Torhüter Zehentner im Abschluss keine Chance – 0:1. Aufgrund der Spielanteile durchaus eine verdiente Führung für den Absteiger. Diese Führung hätte zehn Minuten darauffolgend eigentlich erhöht werden müssen. Helmuth Putzhammer erhielt auf Rechtsaußen den Ball aus dem eigenen Mittelfeld und sprintete ans Strafraumeck. Putzhammer hätte es eigentlich selbst machen können, legte das Leder aber zu uneigennützig ins Zentrum in Richtung David Cienskowski, der dieses nur haarscharf verfehlte – Glück für den SVK. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des unaufgeregt leitenden Sebastian Penka (BSC Surheim) nochmals jeweils eine Chance auf beiden Seiten. Zuerst für den Gast aus Laufen. Ein Freistoß von Helmuth Putzhammer aus halbrechts erreichte Dominik Lindner, nachdem jeder Kirchanschöringer Defensivmann nicht an das Runde kam. Lindner kam damit einen Meter vor dem Tor zum Abschluss – Pfosten. Im Gegenstoß gelangte ein weiter Ball zu Christian Rosmer, der aus gut elf Metern volley abzog, knapp über das Kreuzeck hinweg.

Eigentlich aus dem Nichts fiel dann der Ausgleichstreffer für den SV Kirchanschöring 3. Nach einem Einwurf am Rande der Mittellinie versuchte der eingewechselte Benedikt Fial das Leder aus großer Distanz in den Fünf-Meter-Raum zu schlagen. Fials Ball allerdings wurde immer länger und fiel hinter Torhüter Kalcher hinweg in die Maschen – ein Traumtor zum 1:1 (57.). Der Ausgleich in einer Phase wo der SV Laufen weiterhin am Drücker war. Doch dieses Gegentor verunsicherte den Gast augenscheinlich und die Fehler häuften sich wieder. Die Kraft allerdings sparten sich beide Teams für die Schlussviertelstunde auf. Erst dann kam es wieder vereinzelt zu Torszenen. Erneut nach einer Flanke von Helmuth Putzhammer knallte David Cienskowski ziemlich alleingelassen auf das Zehentner-Gehäuse. Zehentner rettete sehenswert zum Eckstoß, der nichts einbrachte (75.). Torszenen konnten jedoch das viele Stückwerk auf beiden Seiten nicht ausgleichen, die Partie suchte oftmals die Höhepunkte wie die Nadel im Heuhaufen. Unvermittelt zeigte Schiedsrichter Penka dann in der 83. Minute auf den Elfmeterpunkt. Jakob Eder schien Laufens Gerhard Nafe mit einem Textilvergehen zu bedrängen. Michael Hollinger schnappte sich das Leder und entschied sich für einen ziemlich langen Anlauf. Die Präzision im Schuss fehlte Hollinger in dieser Szene aber vollends und er knallte das Leder um einiges am Gehäuse vorbei. Der SV Laufen versuchte nun mit der Brechstange noch die drei Punkte zu entführen, eröffnete damit aber den Hausherren die ein oder andere gefährliche Kontersituation. Wieder war Cienskowski in der 87. Minute im Mittelpunkt. Christian Höhn bediente zuerst den ins Spiel gekommenen Florian Stapfer. Stapfers verunglückter Distanzschuss landete vor den Füßen von Cienskowski. Dieser drehte sich um die eigene Achse, verfehlte das Gehäuse aber um gut einen Meter. In der Nachspielzeit bekleckerten sich dann beide Defensivreihen keineswegs mit Ruhm und brachten somit oftmals die Stürmer in Stellung und ihren eigenen Torhüter in Bedrängnis. Zählbares kam nicht mehr heraus.

SV Laufen

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