Sommer-Stammtisch der CSU Vachendorf im Vachendorfer Schwimmbad

Vom Lebensmittelladen über Bienen bis zur Schulsanierung Vachendorf – Mitgliederzuwachs bei der Vachendorfer CSU

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Vachendorf

Vachendorf - Zum Sommerstammtisch begrüßte Walter Ponath den Altbürgermeister Alois Hartl im Vachendorfer Schwimmbad und gab mit großer Freude bekannt, dass der ehemalige Sprecher der Vachendorfer UW nun wieder CSU-Mitglied geworden ist. Alois Hartl war am 27.10.1965 zusammen mit Josef Fischer Gründungsmitglied des CSU-Ortsverbands Vachendorf. Hartl meinte, er sei sehr gern wieder Mitglied geworden. Die politische Arbeit des Ortsverbands habe ihn beeindruckt. Insbesondere das leider vergebliche Engagement in Sachen Zischek-Haus.

Natürlich wollten die Anwesenden wissen, was es mit der Formulierung „überwiegend persönliche Gründe“ bei der Amtsniederlegung Ponaths auf sich hat. Der Ortsvorsitzende gab aber dazu keine Erklärung ab. Das sei im Moment nicht möglich, meinte er. Es sei ihm aber sehr schwer gefallen, weil ihm der Einsatz für das Dorf immer sehr wichtig gewesen ist.

Alois Hartl wollte wissen, ob an dem Gerücht etwas dran sei, dass der Lebensmittel-Laden im Dorf bald schließen wird. Angeblich sei der Mietvertrag sogar schon gekündigt. Das müsse doch im Gemeinderat bekannt und diskutiert worden sein. Das sei doch eine Angelegenheit, die die Bürger betrifft. Dazu wurde von einigen gefragt, ob die Gemeinde da nicht eingreifen könne, falls an dem Gerücht etwas dran sei. Etwa durch Subventionen. Zuerst sei die Poststelle verschwunden, dann die Kreissparkasse. Am Ende ist im Dorf nichts mehr. Ponath meinte dazu, dass er dazu nichts sagen könne. Außerhalb des Gemeinderats habe er aber auch schon von dem Gerücht gehört. Dazu wollte Hartl wissen, ob es stimmen würde, dass dem Gemeinderat ein Schreiben vorliegt, in dem auch die Gründe genannt sind. Auch dazu könne er nichts sagen, meinte der ausgeschiedene Gemeinderat.

Josef Fischer wollte wissen, wie es um die weitere Bekämpfung des Bahnlärms durch die Gemeinde steht. Ponath meinte, es sei ihm dazu nichts bekannt. Hans-Peter Kurth erinnerte an das Jahr der Bienen. Selber Hobby-Imker mit fünf Völkern mahnte er die Wichtigkeit der Bienen für die Menschen an. Darüber kam die Diskussion auf Blumenwiesen und Anpflanzungen für Bienen. Besonders gelobt wurden die schönen Verkehrsinseln in Traunstein und Siegsdorf. Ponath berichtete, dass dies auch im Gemeinderat schon Diskussionsthema war. Er habe sich gefreut, als die 3. Bürgermeisterin Agnes Göhle angeregt hat, eine Blumenwiese anzupflanzen. Dazu bemerkte Alois Hartl, er habe in den spärlichen Nachrichten aus dem Rathaus darüber gelesen und wollte wissen, wie es sein kann, dass so eine Blumenwiese 6000 EUR kostet. Dazu meinte der ausgeschiedene Gemeinderat, dass dies auch dem Rat zu viel war. Zu den Kosten wußte er, dass ein entsprechender Kostenvoranschlag eingeholt worden sei. Dazu gab es von mehreren Kopfschütteln. Einer meinte sogar, eine solche Wiese könne er für 500 EUR anpflanzen und pflegen und habe dann immer noch 200 EUR verdient.

Dazu meinte Norbert Fröhner, dass es mit der Pflege so eine Sache sei. Er habe den Bürgermeister mehrfach gebeten, den Weg zwischen Rathaus und Schulstraße machen zu lassen. Immer wieder habe sich dort das Wasser angesammelt und den Weg schlecht passierbar gemacht. Kirchgänger, Schulkinder und die Bewohner des Rathauses könnten ein Lied davon singen. Weil trotz persönlicher und schriftlicher Vorsprache nichts geschehen sei, habe er schließlich selber Entwässerungsrinnen gezogen. Ponath entgegnete darauf, dass die Gemeindearbeiter fleissig sind und auch viel zu tun, aber offenbar keine rechte Dienstaufsicht hätten. Nicht nur er habe bemängelt, dass beispielsweise Wanderwege nicht ausgemäht werden. Sogar der 2. Bürgermeister habe zuletzt angefragt, ob es nicht möglich sei, den Weg von Ober- nach Untermühlen wieder freizumachen.

Aus der Runde wurde gefragt, ob es war sei, dass die Planungskosten bei der Schulsanierung tatsächlich über 200000 EUR betragen haben. In einer Bürgerversammlung sei nämlich nur ein 5-stelliger Betrag genannt worden. Ponath meinte darauf, dass nach seiner Kenntnis die Planungskosten tatsächlich so hoch waren. Das läge möglicherweise daran, dass es damals ja zwei Planungen gegeben hatte. Eine quasi mit vollem Programm für das Konjunkturprogramm II und nachdem die Gemeinde abgelehnt worden war noch eine reduzierte Planung. Die Regierung war nämlich an die Gemeinde zugekommen und hatte Zuschüsse für eine energetische und feuerschutztechnische Sanierung angeboten. Da musste dann einiges gestrichen werden. Ponath vermutete dazu, dass wohl deshalb auch die Baukosten niedriger wurden, als im ursprünglichen Planungs-Entwurf. In dem Zusammenhang wurde die Frage gestellt, wieso immer der gleiche Architekt genommen werde. Ponath berichtete, dass nach Auskunft des Bürgermeisters der unterste Bereich der Gebührensatzung von anderen nicht unterboten werden kann und das Rathaus der Meinung ist, man sei immer gut gefahren. Der Ortsvorsitzende habe aber auch schon kritisiert, dass es da keine Ausschreibungen gegeben hat.

CSU Vachendorf - PON

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