Herbstklausur der Freien Wähler Traunreut

FW: Informationsgespräche mit Bürgern sind wichtig

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stellv. Vorsitzender Konrad Unterstein bei der Begrüßung

Traunreut - Um die Stadtratsfraktion tatkräftig zu unterstützen, Ideen zu sammeln aber auch manche Angelegenheiten kritisch zu hinterfragen, veranstalteten die Freien Wähler Traunreut kürzlich ihre alljährliche eintägige Herbstklausur im Traditionswirtshaus Kraimoos.

Der stellvertretende Vorsitzende Konrad Unterstein konnte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch Bürgermeister Klaus Ritter, den Fraktionsvorsitzenden Ernst Biermaier sowie den Ortsvorsitzenden Kai-Holger Seidel begrüßen. Anschließend übergab Unterstein das Wort an Sepp Blank, der sich als Moderator zur Verfügung stellte und die Gruppe durch den Tag begleitete. Auf der Agenda standen drei Punkte: - ein kurzer Abriss darüber, was seit der letzten Klausur geschehen ist - eine Themensammlung aus der aktuellen Stadtpolitik - Organisatorisches aus der Vereinsarbeit der Freien Wähler Vor dem offiziellen Beginn diskutierte man schon in lockerer Runde und es wurde deutlich, dass sich alle mit großer Motivation auf den bevorstehenden Tag freuten.

Beim ersten Tagesordnungspunkt ging der Moderator das Protokoll der vergangenen Klausur durch. Mit Zufriedenheit stellte man fest, dass viele Punkte entweder umgesetzt oder zumindest bereits angekurbelt worden sind. So bewertete man die in der Planung weit fortgeschrittene Innenstadtsanierung im Bereich der Eichendorffstraße - Munastraße und Traunring als sehr gut. Die Überplanung des Grundstücks wurde kürzlich dem Stadtrat vorgestellt. Als äußerst positiv wurde erwähnt, dass in der Kantstraße die Sanierung bereits in 2018 begonnen werden kann. Die Überplanung verdeutlicht die Schwerpunkte „innerstädtische Wohnraumverdichtung und Handel, wobei hier das Thema Nahversorgung von großer Bedeutung für die Menschen ist. Mit dieser Planung werden die Wahlziele der Freien Wähler realisiert. Beim Thema Straßenausbaubeitragssatzung wartet man noch immer auf das noch ausstehende Urteil für die Gemeinde Hohenbrunn.

Nach der Mittagspause ging es mit dem zweiten Punkt, der Themensammlung für die aktuelle Stadtpolitik weiter. Der Rathausplatz liegt den Freien Wählern genau so am Herzen wie einige Verkehrsknotenpunkte im Stadtgebiet, eine LKW-Parkfläche und der Wertstoffhof. All diese Dinge wurden ausgiebig diskutiert und man bildete mit der Hilfe von Sepp Blank gemeinsam Tafelschaubilder, bei denen die Prioritäten der einzelnen Themen klar deutlich wurden. So stand der Rathausplatz ganz oben auf der Liste, auf dem zukünftig die Veranstaltungen der Stadt Traunreut stattfinden sollen, wie die einhellige Meinung der Anwesenden wiederspiegelte. Auch mit den Schirmen könne man sich arrangieren. Als Begrünung fordern die FW- Mitglieder transportierbare Pflanzentröge, diese stellen einen guten Kompromiss dar. Aus aktuellem Anlass sind auch die in Planung befindlichen Baugebiete wie Traunfeld, Abdeckerfeld und Stoket behandelt worden. Im Besonderen wurden hier die Anliegen der Bürger nochmals aufgegriffen und die Wortmeldungen aus den letzten FW- Veranstaltungen ausgewertet. Zum Verkehrsknoten St. Georgen fordern die FW einen aktuellen Sachstandbericht, da nun mit dem Bau des Aubergtunnels begonnen werden kann. Busse und Lkw’s sollten künftig nicht im Innenstadtbereich ihre „Nachtlager“ aufschlagen. So sollten im Zuge der Sanierung z.B. der Adalbert-Stifter-Straße LKW Parkplätze ausgelagert werden, so die Vorstellung der Freien Wähler. Die verbleibende Zeit diskutierte man noch über den Standort und die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs. Während man bei der Standortfrage noch einige Dinge prüfen wolle, war man sich bei den Öffnungszeiten einig. Man werde sich beim Landratsamt bzgl. längerer oder veränderter Öffnungszeiten erkundigen, um somit den Service für die Bürger zu erweitern, die im Moment auf die Öffnung am Wochenende angewiesen ist.

Zum dritten und gleichzeitig letzten Tagesordnungspunkt wurde am Nachmittag eingeläutet. Es standen einige Punkte wie Mitgliederwerbung, Kommunikation sowie die anstehenden Wahlen zur Debatte. Auf Grund des tatkräftigen Mitwirkens der einzelnen Anwesenden konnte jedoch alles schnell erledigt werden, so dass dieser Punkt in kurzer Zeit abgeschlossen werden konnte.

Man ließ den Tag gemütlich ausklingen. Bevor Konrad Unterstein die Veranstaltung beschloss, bedankte er sich noch einmal bei Sepp Blank und überreichte ihm als kleines Zeichen der Anerkennung eine Flasche Wein.

Pressemitteilung Freie Wähler Traunreut e.V.

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