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Prien - Mächtig sind sie, wunderschön und sehr gepflegt: Als sich die Löwen und Tiger vom Circus Crocofant zeigten, hielten viele Besucher den Atem an. In voller Pracht präsentierten sich die Tiere.

Mit allerlei Kunststücken begeistert der Circus Crocofant sein Publikum. Foto Berger
Ivone Muderack hatte sie gut im Griff. Die Raubtierdressur ist einer der Höhepunkte des Programmes. Die beiden letzten Vorstellungen in Prien im Zelt am Hohertinger Weg gibt der Zirkus am heutigen Samstag um 17 Uhr und morgen, Sonntag, um 15.30 Uhr.
Francoise Meise, der Direktor, hatte aber erst Clown David aus dem Löwenkäfig scheuchen müssen. Denn David wähnte sich schon als "echter" Dompteur. Nach der viel beklatschten Löwen- und Tigernummer hatte er dann aber noch die Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen: Als Jongleur wirbelte er die Kästchen nur so durch die Luft - und es gelang ihm, mehr als zehn davon zwischen seinen Händen zu "bändigen".
Nikita Meise schwebte dann hoch hinauf ins Zirkuszelt. In einem Ring präsentierte sie schwerelose Akrobatik und absolute Körperbeherrschung. Artistin Sandra hatte sich wiederum auf Keulen und Bälle spezialisiert. Doch eigentlicher Höhepunkt waren die brennenden Fackeln, die sie gekonnt durch die Luft warf und spielerisch auffing.
"Siegfried", im wahren Leben Valerie Guriev, trat dann mit einer Kraftnummer auf, die keinesfalls zur Nachahmung zu empfehlen ist. Stahlkugeln wirkten bei seiner Nummer wie Filmattrappen. Schwerste Geräte hatte er im Einsatz, die er auf dem Nacken auffing oder auf seinem Kopf balancierte.
Wunderschöne Pferde, mutige Reiterin und Reiter durften natürlich auch nicht fehlen. Während die zwei Schimmel durch die Manege trabten, zeigten die beiden Donnerts auf dem Pferderücken, was perfekter Gleichgewichtssinn ist.
Mit viel Applaus belohnte das Publikum eine perfekte Vorstellung.
daa/Chiemgau-Zeitung
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