20.000-Euro-Rechnung für Flashmob-Party

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Fast 500 feierten bei der Internet-Party auf sylt mit

Sylt - Monster-Party, Monster-Rechnung - Sylt will für Internet-Party am Strand 20.000 Euro von Initiator.

Nach der größten unorganisierten Strandparty auf der Nordseeinsel Sylt hat der Internet-Initiator (26) die erste Rechnung bekommen. „Der Sylt Tourismus-Service will 20 230 Euro von mir“, klagte der Schleswiger. Er werde nicht zahlen.

Zunächst hatte Christoph Stüber den angekündigten Schadenersatzforderungen gelassen entgegen gesehen. „Ich grinse darüber. Ich sehe mich nicht als Veranstalter“, sagte er.

Stübner hatte im Internet zu der Party aufgerufen, rund 5000 junge Menschen folgten ihm. Dabei kam es am Sonnabend auch zu Schlägereien und Alkoholexzessen. Die Veranstaltung folgte dem Prinzip eines „Flashmob“, es gibt also keinen Veranstalter und jeder kann spontan daran teilnehmen.

Stüber sagte, für die zu erwartenden Gerichtsverfahren habe er sich einen Anwalt genommen. Wie bei seinem Party-Aufruf habe er bereits eine neue Gruppe in dem Internet-Netzwerk gegründet: „Alle Mann zum Verwaltungsgericht, wir gewinnen den Prozess“. Die Gruppe hatte Anfang der Woche schon mehr als 100 Mitglieder.

Die Gemeinde Sylt hatte angekündigt, die Kosten von rund 20.000 Euro an den 26-Jährigen weiterzugeben und das auch gerichtlich durchsetzen zu wollen.

So wurde am Strand gefeiert:

Flashmob-Party auf Sylt

Quelle: rosenheim24.de

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