Bombe am Flughafen Tegel entschärft

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Der Fund eines Blindgängers aus dem zweiten Weltkrieg legte am Mittwoch den FLughafen Berlin Tegel lahm.

Berlin - Wegen Bombenalarms ist der größte Flughafen der deutschen Hauptstadt am Mittwochabend fast vollständig stillgelegt worden.

Nach rund zweistündigem Alarm auf dem Berliner Flughafen Tegel war die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg von einem Räumkommando entschärft worden, teilten die Polizei und Flughafensprecher Ralf Kunkel mit.

Zuvor hatten Feuerwehr und Polizei das Gelände evakuiert. Vorsorglich wurden rund 20 Maschinen nach Berlin-Schönefeld umgeleitet, weitere zehn Tegel-Flüge wurden gestrichen. Hunderte Fluggäste mussten mehrere Terminal-Bereiche verlassen, die Polizei stoppte auch den Straßenverkehr zum Flughafen.

Unmittelbar nach der Entschärfung gegen 19.15 Uhr ging nach Augenzeugenberichten die zuvor ausgeschaltete Flughafenbeleuchtung wieder an und die erste Maschine rollte zum Start. Bis zum Abend war aber noch mit Verspätungen zu rechnen.

Zuletzt war der Flughafen Tegel Ende Dezember 2009 wegen Blitzeises komplett geschlossen worden. Am Flughafen Tegel landen und starten jährlich rund 14 Millionen der etwa 22 Millionen Fluggäste in Berlin. Damit liegt Tegel bundesweit an vierter Stelle.

Der Flughafen ist bis heute auch noch Regierungsflughafen der Bundesrepublik Deutschland, auf dem Staatsgäste landen und offiziell empfangen werden. Nach der für Ende 2011 geplanten Neueröffnung des Großflughafens Berlin Brandenburg International in Schönefeld soll Tegel geschlossen werden.

dpa

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