Erbitterter Streit um Knuts Millionen

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Knut gibt es auch als Briefmarke für 55 Cent plus 25 Cent Zuschlag

Berlin -  Es geht um Millionen. Heute wird vor Gericht um die Gewinne gestritten, die Eisbär Knut in die Kassen gespült hat.

Der Streit um die Gewinne wird vor dem Berliner Landgericht ausgetragen. Rund sechs Millionen Euro soll Publikumsstar Knut im Hauptstadtzoo "verdient" haben. Der Tierpark Neumünster will davon etwas abhaben, darauf pocht Direktor Peter Drüwa mit seiner Klage. Denn Knut-Vater Lars stammt aus Neumünster und wurde an die Berliner ausgeliehen. Knut gehört laut Vertrag uns, sagt Drüwa.

Berlin sieht die Besitzrechte anders. Mehrere Einigungsversuche scheiterten - Neumünster monierte eine "totale Verweigerungshaltung" der Berliner. Hauptstadt-Zoochef Bernhard Blaszkiewitz konterte: "Die bekommen ein paar Pinguine, und dann ist die Sache in Ordnung."

Jetzt hat das Gericht in diesem in der deutschen Zoo-Geschichte wohl einmaligen Fall das Wort. Nach den Worten einer Gerichtssprecherin wird mit einem großen öffentlichen Interesse gerechnet. Mit der Auskunftsklage will Neumünster zunächst erreichen, dass der Berliner Zoo seine Lizenzeinnahmen durch Knut offenlegen muss, heißt es beim Gericht.

Erst danach kann es ums Geld gehen - wenn das Gericht denn den Zoo verpflichten sollte, seine Bücher zu öffnen. Der Zoo gab sich vorerst geheimnisvoll und wollte nicht sagen, wer ihn vor Gericht vertritt.

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Quelle: rosenheim24.de

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