Umsetzung von EU-Richtlinie

Kabinett beschließt Strafen für Zwangsprostitution

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Prozesstermin: Freier von Zwangsprostituierten müssen künftig mit Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren rechnen. Foto: Ole Spata/Archiv

Berlin (dpa) - Freier von Zwangsprostituierten müssen künftig mit Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren rechnen. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den das Bundeskabinett heute beschließen will.

Die Strafandrohung gilt für Fälle, in denen die persönliche oder wirtschaftliche Zwangslage oder die Hilflosigkeit einer Person ausgenutzt wird. Zuhältern von Zwangsprostituierten drohen Strafen von bis zu zehn Jahren.

Damit soll eine EU-Richtlinie zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels umgesetzt werden. Weiteres Thema im Kabinett ist ein Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas gegen Wettbetrug und Spielmanipulationen. Sportlern, Trainern und Schiedsrichtern drohen demnach Haftstrafen bis zu fünf Jahren in besonders schweren Fällen.

Quelle: rosenheim24.de

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