Deutsches Verpackungsinstitut:

„Klare Regelungen bei Verpackungen“

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Oft haben die Bilder auf den Verpackungen mit der Realität wenig zu tun.

Hamburg - Oft versprechen Produktwerbungen mehr als der Inhalt hergibt, warnt die Verbraucherzentrale Hamburg. Die gesetzlichen Vorgaben bei den Verpackungen werden jedoch eingehalten.

Das Auge isst nicht nur mit, es kauft auch mit. Beim Gang durch den Supermarkt sticht einem die Werbung auf den Verpackungen der Produkte förmlich ins Auge. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnte jetzt nach einem Test: “Was Lebensmittelhersteller mit appetitlichen Fotos auf ihren Verpackungen versprechen, ist häufig nicht mehr als schöner Schein.“

Schöne Verpackung, nichts dahinter

Viel Verpackung, wenig dahinter: Diese Anbieter tricksen

Alles kein Problem, verteidigt sich das Deutsche Verpackungsinstitut. „Bei der Gestaltung der Verpackungen gibt es klare gesetzliche Vorschriften“, erklärt Geschäftsführer Winfried Batzke.

Am 12. Juni 2008 trat die letzte Änderung des Eichgesetzes in Kraft. So sollen Mogelpackungen entlarvt und unterbunden werden.  Auf der Zutatenliste sei zudem klar offensichtlich, was der Verbraucher hinter der Verpackung erwartet, betont Batzke auf Anfrage von merkur-online.de.

Keine heiße Liebe nach „Heißer Liebe“

Für den Test der Verbraucherzentrale hat der Geschäftsführer des Deutschen Verpackungsinstituts indes kein Verständnis: „Es gibt auch einen Tee, der ,Heiße Liebe‘ heißt. Da erwarte ich nach dem Trinken auch nicht, dass ich heiße Liebe mache.“ Bei einem Joghurt mit 14 Kirschen, sei am Ende ja kein Joghurt mehr drin, so der Geschäftsführer.

Christoph Seidl

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