NRW: Wieder zwei Häftlinge ausgebrochen

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Ein Zellentrakt der Justizvollzugsanstalt Münster: Zwei Häftlinge konnten aus dem Gefängnis flüchten.

Münster - In Nordrhein-Westfalen sind schon wieder zwei Häftlinge ausgebrochen. Die beiden 34- und 25-jährigen Männer seien am Morgen aus der Justizvollzugsanstalt Münster geflohen.

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Das bestätigte eine Sprecherin des Düsseldorfer Justizministeriums auf DAPD-Nachfrage am Dienstag. Der Anstalt zufolge sind die flüchtigen Häftlinge nicht als gewalttätig bekannt. Die Männer saßen laut Sprecherin wegen Einbruchs- und Bandendiebstahls Haftstrafen zwischen zwei und vier Jahren in Münster ab.

Ersten Ermittlungen zufolge durchtrennten die Gefangenen die Gitterstäbe an einem Oberlicht im WC-Bereich und flüchteten dann über das Anstaltsdach und eine Regenrinne ins Freie. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster sagte.

Michael Heckhoff und Peter Paul Michalski: Die beiden Verbrecher konnten aus der JVA Aachen ausbrechen.

Ende November hatte die Flucht der beiden Schwerverbrecher Michalski und Heckhoff Polizei und Anwohner in Nordrhein-Westfalen tagelang in Atem gehalten. Ermöglicht wurde der Ausbruch laut Ermittlungen von einem Gefängniswärter, der am Fluchtabend allein Dienst in der Pforte hatte. Geiselgangster Heckhoff wurde drei Tage nach der Flucht in Mülheim an der Ruhr gefasst, der verurteilte Mörder Michalski Anfang Dezember in Schermbeck im Kreis Wesel.

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