Sprunghaft und zu warm: Wetterdienst zieht Bilanz

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Offenbach - Das Jahr 2011 geht in Deutschland als eines der fünf wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen in die Statistik ein. Jetzt hat der Wetterdienst eine Bilanz der vergangenen zwölf Monate gezogen.

Um rund 1,4 Grad habe die Durchschnittstemperatur über dem Mittelwert gelegen, sagte Uwe Kirsche vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Donnerstag. 14 der vergangenen 15 Jahre seien zu warm gewesen - Ausnahme war 2010, das zu kalt ausfiel.

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“Auffällig in diesem Jahr sind die extremen Ausschläge“, sagte Kirsche. Im Frühjahr brachte die wochenlange Hochdrucklage einen Sonnenscheinrekord, den zweithöchsten Temperaturdurchschnitt seit dem Beginn der flächendeckenden Messungen 1881 und den geringsten Niederschlag seit 1893. Auch der November stellte einen neuen Trockenheits-Rekord auf.

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Der Sommer war zwar verregnet, und auch im Dezember regnete es überreichlich, aber unter dem Strich blieb das Jahr 2011 um neun Prozent unter dem Niederschlagssoll von 789 Litern pro Quadratmeter.

dpa

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