Der Winter hat uns im eisigen Griff

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Blizzard in Iowa

München - Schneestürme haben weite Teile der US-Ostküste lahmgelegt. Auch bei uns regiert der Winter: In Nordbayern gab es über 300 schnee- und glättebedingte Unfälle. *Mit Wettervorhersage*

Diese verliefen aber weitgehend glimpflich. In der Nacht zum Samstag fielen hier etwa zehn Zentimeter Neuschnee. “Glätte und nicht angepasste Geschwindigkeit sind der eine Grund für die ungewöhnliche hohe Zahl von Unfällen“, sagte Dieter Appel von der Polizei in Nürnberg. Dazu komme ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, weil viele zum Skifahren unterwegs waren oder in den Weihnachtsurlaub fuhren.

Die vergangene Nacht ist auf dem Brocken im Harz die kälteste Dezembernacht seit 31 Jahren gewesen. Auf dem höchsten Berg Norddeutschlands wurden bis zu minus 21,7 Grad gemessen, sagte ein Sprecher der Wetterwarte am Brocken. Das sei für Dezember zwar kein Rekord, aber es sei der tiefste Wert seit 1978. Damals seien minus 25 Grad gemessen worden.

Bei Zusammenstößen in der Nähe von Eutin und Neumünster In Schleswig-Holstein kamen zwei Frauen im Alter von 24 und 52 Jahren ums Leben. Vier weitere Menschen wurden leicht verletzt.

Köln und Umgebung waren nach Polizeiangaben mit rund 70 Unfällen am stärksten betroffen. Bei zwei Frontalzusammenstößen in Waldbröl und Morsbach (Oberbergischer Kreis) wurden insgesamt fünf Menschen schwer und zwei leicht verletzt.

Schneesturm in USA

Seit Beginn der Kältewelle sind in Europa bereits zwei Dutzend Menschen erfroren, die meisten davon in Russland.

Starke Schneefälle haben in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) den Nordosten der USA lahmgelegt. In der Hauptstand Washington brach der Verkehr zusammen, Bürgermeister Adrian Fenty rief einen Schnee-Notstand aus. Auch in den Metropolen Baltimore und Philadelphia ging gar nichts mehr. Schulen und Universitäten blieben geschlossen. In den ländlichen Regionen waren Zehntausende Menschen ohne Strom. Und die Gefahr ist noch nicht gebannt: Der Nationale Wetterdienst erließ Schneesturm- Warnungen für die gesamte Region.

In Polen sind seit dem Beginn der Kältewelle Mitte dieser Woche acht Menschen erfroren. Zwei Kältetote habe es in Pila im Westen des Landes gegeben, meldete die Polnische Presse-Agentur PAP. Die Leiche eines 35-jährigen Mannes sei auf der Straße in der Nähe des städtischen Krankenhauses gefunden worden. Ein 53-Jähriger erfror in einem leer stehenden Haus. In Tychy in Oberschlesien starb an Unterkühlung ein 31-jähriger Obdachloser. Seine Leiche fand die Polizei in einem Müllraum eines Hochhauses.

dpa

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Quelle: rosenheim24.de

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